geist

Ist jeder in einem Spiegelkabinett gefangen?

Bist du echt davon überzeugt, dass einer im anderen immer nur die eigenen Facetten gespiegelt sieht, also jeder in einem Spiegelkabinett gefangen ist und gegenseitiges Erkennen nicht erlebt werden kann?

Ja, ich bin davon überzeugt, dass einer im anderen sich selber gespiegelt sieht.
Aber «jeder in einem Spiegelkabinett gefangen ist und gegenseitiges Erkennen nicht erlebt werden kann?» Nein ganz und gar nicht.

Du siehst wie beim richtigen Spiegel erstmal die Form und die Beschaffenheit des Rahmens und des Glases und dann erst nimmst Du wahr, was er auf dich zurückwirft und genau da wird es spannend.

Hat es etwas mit Dir zu tun, so wirst du darauf reagieren, in Resonanz gehen.

Wenn du darauf reagierst ob mit Liebe/Hass, Freude/Wut oder …, so entsteht dabei bei dir aus dem gefühlten eine Emotion.

Die Emotion ist die Bewertung dessen was wir als unsere Realität anerkennen oder schlicht, dass was unser Ego daraus fabriziert.

Wohingegen das Gefühl die tatsächliche Realität ist. Ein Beispiel dafür ist vielleicht die Liebe.

Du kannst im Andern nur das sehen/fühlen, was du bei dir zulässt/fühlst.

Bist du z.B. verliebt, so ist dies eine Emotion, die du fabrizierst aus einer Sehnsucht nach Verbundenheit eine Täuschung die dann, irgendwann in einer End-Täuschung endet.

Eine Sehnsucht ist der Wunsch in der Zukunft einen gefühlten Mangel aus der Vergangenheit zu beheben. In diesem Fall wäre der Mangel das Gefühl der Trennung, welches der Verliebte durch Projektion im Aussen zu beheben sucht.

Betrachte es so:

Im ersten Moment, siehst du im Gegenüber (die Lösung deines Mangels/Problems der Trennung) die Erfüllung deiner Sehnsucht.

In den nächsten Moment folgt die End-Täuschung, dass Beste, dass dir widerfahren kann.

Fragst du dich nun, was hat, dass mit mir zu tun anstelle deinen Partner / Spiegel mit Vorwürfen zu zudecken in der Hoffnung er möge sich an deiner stell ändern so hast du die Chance dich zu erkennen und so die Illusion des Gefühls der Trennung aufzudecken.

Dafür brauchst du einen Partner oder generell andere Wesen.

Ich schreibe Wesen, weil erkennen kannst du dich in Menschen, Tieren oder auch in deinen Seelenführer, Engeln etc. (denn auch das sind Projektionen deiner selbst).

Dass Vorwurfs lose sich spiegeln in einer Partnerschaft kann schnell zu einer tiefen Vertrautheit führen.

Eine Vertrautheit mit dir selbst durch selbst Erkenntnis und eine Vertrautheit durch selbst Annahme. Das Anerkennen, das du so bist wie Gott/das Leben dich schuf und weiterentwickelt erlaubt dir dich zu lieben wie du bist (ohne Wenn und Aber) und somit entfällt der Widerstand gegen deine Reflexion im aussen.

Wie im dicken Buch geschrieben „Liebe dich wie deinen Nächsten“. Dies ist eine bedingte Abfolge! Zwei ist nur möglich, wenn eins erfüllt ist.

Um dich anzunehmen, wie du bist, wie Gott/das Leben dich schuf, wird von dir nichts verlangt, ausser alle Täuschungen, Illusionen und Selbstbildnisse wegzulegen, über die Liste der Eigenschaften, der guten wie der schlechten, die du dir zugeschrieben hast, hinauszugehen und in stiller Erwartung der Wahrheit zu harren. Mehr dazu hier.

https://gerritjaeger.com/

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