Loslassen

Wie findet man seinen Weg trotz all der Ziele?

In einer Unternehmung könnten Ziele und Vision etwa so wie im Bild oben dargestellt sein. Zumindest auf dem Papier, denn die Menschen sind nicht von Natur aus so strukturiert, klar gibt es Ausnahmen aber meistens sind wir Menschen Chaoten. Die Struktur brauchen wir nur zur Kommunikation und Darstellung nach aussen. Sie ist ein Hilfsmittel wie ein Computer oder ein Rollator man kann sie brauchen, man muss aber nicht. Grosse Papiertiger beissen nicht! Sie werden häufig gezüchtet um etwas vor zu täuschen, dass es nicht gibt. Allzu viel Struktur und Regeln sind wie Zwangsjacken für alle eine Qual und ersticken Dynamik, Kreativität und Fantasie.

Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen
Zitat von Helmut Schmidt.

Und dennoch visionäre Führung ist der Engpass in den meisten Unternehmen. Beginnt ein Unternehmer jedoch, die Probleme in seiner Firma am wirkungsvollsten Punkt anzupacken, also mit Vision statt mit Zahlen zu führen, lösen sich die Folgeprobleme automatisch. Das ist ein naturkonformer Automatismus. Ja, es ist so einfach! Die Zukunft gehört Personen mit visionären Führungseigenschaften.
Die meisten Unternehmen und Organisationen kämpfen mit Kosten- und Erlös-Problemen. Das sind jedoch nur Symptome eines viel tiefer liegenden Engpasses. Kosten- und Erlös-Probleme gibt es, weil das Absatzproblem nicht gelöst ist. Das Absatzproblem ist schwer zu lösen, wenn das Strategieproblem nicht gelöst wurde. Das Strategieproblem ist aber nicht lösbar, wenn das Motivationsproblem des Chefs und der Mitarbeiter nicht gelöst wurde. Das Motivationsproblem wird jedoch nie nachhaltig lösbar sein, wenn es ein grundsätzliches Führungsproblem gibt.
Es fehlt eine brennende Vision im Herzen des Chefs, die es vermag, die Herzen der Mitarbeiter in Brand zu setzen.


Mangelhafte Führung ist immer ein Problem!

Optimale Führung ist immer die Lösung.

Sagte doch Laozi (Laotse) der „Alter Meister“ und legendärer chinesische Philosoph:

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg„.

Logisch meinem Navi muss ich auch zuerst eingeben, wo ich hin will. Wäre ja zu dumm, wenn ich zu meiner Schwester nach Basel will und irgend wo in Zürich lande.

An der in Management Büchern viel benutzten Analogie vom Steuermann, ist schon was dran. Denn auch Odysseus, der König, auf seiner langen abenteuerlichen Irrfahrt, mit den vielen Schwierigkeiten hatte ein Ziel, seine Heimat Ithaka.

Bild: Der Weg des Odysseus von Troja nach Ithaka – SRF.CH

Und Meister Kong (Konfuzius), er prägte die Philosophie des „So-ist-es“ und soll gesagt haben:

Der Weg ist das Ziel“.

Beim Bergsteigen spricht man vom Gipfel als Ziel. Doch gerade da sieht man, dass das eigentliche Ziel, der Weg hinauf und danach wieder runter ist. Anders formuliert das Ziel ist der Weg auf den Gipfel und dann wieder heil herunter.

Wenn wir einmal Ziele als richtig und gut empfunden haben und diese auch schriftlich fixiert und geprüft haben, dann sollten wir uns durch nichts und niemanden vom Erreichen dieser Ziele abbringen lassen. Dann ist unser Glaube an die eigenen Ziele gefragt. Doch oftmals ist es so, dass ein Ziel nicht genauso erreicht wird, wie man es sich vorgenommen hat. Manchmal kommt es auch ganz anders, aber genauso ist es dann auch passend. Widerstand, dagegen ist reine Verschwendung! Vielfach führt uns unsere Odyssee an ganz neue Ufer. Vor meinem Unfall war eines meiner Ziele das Erlernen des Gleitschirmfliegens (das ist es immer noch). Bedingt durch den Unfall hat sich mein Ziel, auf ich will wieder laufen können, gerändert damit ich wieder Gleitschirmfliegen, Reiten usw. kann. Das zeigt wir müssen in der Lage sein der Situation zu folgen. Denn sie bestimmt die Spielregeln. Widerstand ist nicht nur zwecklos, er erschafft Probleme! Eigentlich das Futter für einen Problemlöser (wie mich)! 

Verliert eine Unternehmung beispielsweise an Umsatz und der ist ihr massgebendes Ziel. Werden alle, die an dieses Ziel gebundenen Massnahmen ergriffen, um den Umsatz zu halten. Also werden Preise gesenkt, Kosten gespart, Arbeitsplätze und Knowhow verlagert usw. Ist der Gewinn das massgebende Ziel, würde man sich vielleicht auf Mehrwert für den Kunden der, das möchte und auch bezahlt und Steigerung des Knowhows konzentrieren. Natürlich haben Unternehmen wie auch Du verschiedene Ziele, die untereinander und mit der Situation in Konflikt stehen können. Je weniger fixiert man ist, umso eher kann man sich und seine Ziele dem Verlauf des Lebens anpassen.

Auf einem grösseren Segelschiff ist das Ziel ein bestimmter Hafen in einem bestimmten Land. Die Strategie und Taktik wie man dort hinkommt, ist dem Kapitän und Navigator überlassen. Bootsmann und Mannschaft setzen sie um. Ändert die Situation, ändern sich in erster Linie Strategie und Taktik in zweiter Linie der Hafen und vielleicht, sogar Land oder Kontinent. Für die Mannschaft ist dies auf hoher See oft kaum zu erkennen.

Bild: Statsraad Lehmkuhl ist eine stählerne 3 Mastige Bark.

Auf einem grösseren Segelschiff ist das Ziel ein bestimmter Hafen in einem bestimmten Land. Die Strategie und Taktik wie man dort hinkommt, ist dem Kapitän und Navigator überlassen. Bootsmann und Mannschaft setzen sie um. Ändert die Situation, ändern sich in erster Linie Strategie und Taktik in zweiter Linie der Hafen und vielleicht, sogar Land oder Kontinent. Für die Mannschaft ist dies auf hoher See oft kaum zu erkennen.

In Unternehmen soll, dass strategisches Zielmanagement sicherstellen, dass Strategien und Ziele zusammenpassen, definierte Ziele sich nicht widersprechen, und übergeordnete Ziele allen bekannt sind.

Vor allem in grossen Unternehmen und Organisationen gehen Prioritäten und Zielsetzungen bei der Umsetzung der Strategien oft verloren. Insbesondere wenn die Situation eine dynamische Anpassung erfordert. Werden Konzepte und Massnahmen ohne Bezug zu den eigentlichen Zielen erarbeitet und umgesetzt, führen diese häufig zu Ergebnissen, die dem Unternehmenserfolg entgegenlaufen.

Hier helfen uns heute Software-Tools, die das Zielmanagement über alle Hierarchiestufen in Unternehmen transparenter werden lassen.
Ziele lassen sich damit visualisieren und mit Herausforderungen, Lösungen und gewünschten Ergebnissen verketten. Zusammenhänge und Logikbrüche werden ersichtlich und verhindern Fehlinterpretationen und Fehlmassnahmen. Inkonsistenzen können so zeitnahe beseitigt werden.

Natürlich gibt es solche Software-Tools auch für Dich als Privatperson oder für das Kleinunternehmen z.B. http://www.meineziele.de/. Sowas kann durchaus helfen, allerdings wird das schnell mal zum Hamsterrad oder zur Zwangsjacke.

Den wenn man alle to dos aufschreibt, bleiben auch Dinge, auf der Liste die absolut keine Wichtigkeit haben und auch die, die sich von selber lösen würden. Doch einmal erfasst und aufgeschrieben lassen sie die Liste des nicht erreichten wachsen und wachsen.

Darum setze klare Ziele, aber nicht zu viele.

Ziele zu haben und sie zu kennen scheint uns wichtig, in unserer Welt wo sich der Mensch mehr und mehr getrieben fühlt. Hin und her gerissen von all den Möglichkeiten ist es oft schwierig sich auf Eines, festzulegen.

Vielleicht gerade deshalb erreichen einige Unternehmer nur so wenig, nicht nur weil sie auch wenig erwarten und sich nur geringe Ziele setzen und sich dann wundern, dass ihre Ergebnisse nicht besser sind.

Richtig als Mensch und speziell als Unternehmer sollten wir grosse Ziele setzen. Wir sollen weder Furcht noch Angst haben vor grossen Zielen. Viele erreichen nichts oder viel zu wenig, weil sie sich nur kleine Ziele setzen und sagen, grosse Ziele sind unmöglich und zu viel vom Leben abverlange.

Wir alle haben, gegeben durch das Leben ein einziges Ziel, das Ende unseres irdischen Lebens. So gesehen spielt es keine Rolle, was Du über Dein Leben sagen kannst, wenn der Weg einmal zu Ende ist. Viel mehr spielt es eine Rolle was Du jetzt, in dem Moment fühlen kannst. Denn Du weist nie, in welcher Kurve Du aus dem Leben fliegst. Wann der Weg für Dich vorbei ist, wer weiss es. Keine noch so gute Planung, kein noch so starker Wille hat darauf auch nur den geringsten Einfluss.

So gesehen gibt es nichts zu erreichen, nichts zu tun und nichts zu besitzen. Denn alles ist vergänglich, alles fliesst, alles ist in ständiger Veränderung. Wenn wir uns von dem Drang befreien können, jemand Besonderes auf eine bestimmte Art zu sein oder bestimmte Dinge besitzen zu wollen – überhaupt frei sind von diesem Begehren, zu tun oder zu sein oder irgendetwas zu haben, dann können wir uns hineingeben in die natürliche Entfaltung des Lebens

Suchst Du nach Antworten – möchtest du deine Strategie und Taktik überprüfen und dir Klarheit verschaffen. Dann schau hier.

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