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Hirnforschung: Freier Willen als Illusion entlarvt? was nun?

Noch vor ein paar Jahren war ich der Meinung, ja klar wir haben einen freien Willen. Heute sieht es so aus, als habe die Hirnforschung den freien Willen als Illusion entlarvt.

Das Hirn, entscheidet bereits, bevor wir bewusst entscheiden.

Logisch es kennt ja all unsere Wünsche und Absichten.

Abgesehen von den Argumenten der Hirnforschung spaltet die Frage nach dem freien Willen seit jeher die Philosophen. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es für den Begriff freier Wille oder Willensfreiheit keine allgemein anerkannte Definition.

Angenommen, freier Wille bedeutet, dass Menschen selbstbestimmt handeln. So wäre klar, das ist in gewissen grenzen möglich.

Du kannst alles tun, was die Situation zu lässt und wo du bereit bist die Konsequenzen zu tragen.

Halt die Luft an und Du siehst die Grenzen deines Willens.

Möchte ich nach Zürich, aber mein Auto will nicht oder ich stecke gerade, im Gefängnis währe es also auch schon vorbei mit dem selbstbestimmten Handeln. Man muss dabei nicht mal so extrem werden. Oft sind die grössten Grenzen des selbstbestimmten Handelns gar nicht im Aussen, sondern im Innen in Form von Widerständen.

Vor vielen Jahren habe ich an meiner Selbstsicherung etwas verbessert mit folgenschwerer Auswirkung.

Ich kletterte an einem Fels Dach und die Kräfte liessen nach und ich lies mich vertrauensvoll ins Seil fallen.

Doch der Anker meines Sicherungsgerätes war bedingt durch meine Verbesserung blockiert. So sauste ich, gute zehn Meter nach unten.

Der Versuch, mit den Händen am Seil zu bremsen führte nur zu einer hübschen Verbrennung. Der Seilbund der als Gewicht diente, damit das Seil beim Klettern durch das Sicherungsgerät rutscht, hing ungefähr anderthalb Meter über Boden, das war meine Rettung.

Ein Kletterseil hat eine dynamische Dehnung gegen 40%, so wurde mein Aufprall zwar etwas gebremst, aber es war noch genügend Energie zum Aufnehmen da für den weichen Waldboden und meinen Körper. Der Schlag der Landung hatte keine weiteren Folgen als eine starke Verspannung im Rücken, die mich während den nächsten Wochen begleitete und es stellte mir die Luft ab.

Loslassen geht nicht

Dies war so eindeutig, dass ich spürte, es ist Zeit loszulassen, den all mein Wille konnte die Lunge nicht zum Pumpen bringen.

Als ich losliess und mit Neugierde beobachtete wie ich gehe, dieser Prozess ging eine Ewigkeit und ich war in vollkommener Ruhe und Gelassenheit, machte es plötzlich plopp und meine Lungen füllten sich mit Luft, so kam auch das Leben wieder zurück.

Da waren kein Wille und kein Widerstand mehr da nur Annahme, Leichtigkeit, Freiheit und eben Neugierde auf den Tod.

Oft kommt es anders, als man will.

Möchtest du da einen Schritt weiterkommen  mehr Leichtigkeit und Freiheit an der Stelle von Widerstand ? Dann schau hier.

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