Wo kämpfst du noch in der Vergangenheit

Wo kämpfst du noch in der Vergangenheit

Gerrit Jäger live and business coaching

Wo kämpfst du noch in der Vergangenheit, wo drehen deine Gedanken um Geschehnisse, die nicht mehr verändert werden können.

Unser auf die Vergangenheit fixiertes Denken lässt die Gegenwart verblassen.

Oft fliehen wir regelrecht in die Vergangenheit um die Realität nicht fühlen zu müssen, Langweile zu umgehen oder uns schlicht nicht aushalten zu müssen.

Je intensiver wir in Erinnerungen schwelgen, umso weniger sind wir hier.

Kämpfst du mit deinem Chef, deinen Kollegen, deinen Kindern oder deinem Partner in der Vergangenheit um recht zu erhalten, ändert dies wohl weinig in der Gegenwart aber du verpasst einen grossen Teil von ihr.

Angst ist wohl der häufigste Grund warum wir mit unserem Denken und Fühlen in die Vergangenheit entweichen.
Angst vor den Gefühlen der Gegenwart lässt uns flüchten.
Gefühle wie Panik, Ohnmacht, Schwäche und Schmerz (körperlich wie seelisch) wollen wir entgehen.

Doch was Du nicht leben lässt, lässt dich nicht leben.

Verdrängst Du deine Gefühle, so werden diese grösser und mächtiger.
Kämpfst du also in der Vergangenheit, so werden deine Kämpfe immer grösser und verbrauchen deine Energie mehr und mehr und die Gegenwart wird dich einholen.

Als ich bei der Landung mit dem Gleitschirm auf meinem Hintern landete, war ich voll und ganz in der Gegenwart.
Was für ein Geschenk mein Körper zwingt mich, hinzuschauen, auf zu horchen und jeden Tag zu spüren wo es noch, was aufzugeben gibt.

Die bewusste Wahrnehmung der Kämpfe in der Vergangenheit geht über den Körper und führt zum Körper.

Gerrit Jäger live and business coaching

Die bewusste Wahrnehmung gibt uns erst die Möglichkeit halt Stopp zusagen und das Rad der Gedanken, auch wenn oft erst nur für einen Moment, zu stoppen.

Meine eingebrochenen Wirbel und vor allem mein gebrochener Steissbein erinnern mich an die Gegenwart. Jedes Mal, wenn ich im Gedankenrad drehe, beginnt mein Körper zu schmerzen und ich werde achtsam.

Die Frage, wo kämpfst du noch in der Vergangenheit, erlaubt dir zu erkennen wie oft und intensive du aus deinem Leben wegtrittst.

Dich aufregst:

  • Über das Verhalten Deines Chefs, Mitarbeiters, Nachbarn, Partners u.a.
  • Darüber das du nicht angemessen reagieren konntest.
  • Fehler machtest usw.

Du wirst  realisieren, dass Kämpfe die du in der Gegenwart zu führen glaubst, du eigentlich in der Vergangenheit führst.

Wie das?

Meine harte Landung war geschehen alles sich ärgern oder grämen darüber währe ein Kampf in der Vergangenheit.
Genauso ist es mit einer Kündigung des Jobs oder einer Busse etc.
In der Gegenwart fühle ich, wie ich mich aufrege und ärgere, oder spüre meinen Körper.

Doch die Ereignisse für mein Fühlen liegen in der Vergangenheit und können nicht mehr ungeschehen gemacht werden.

Ich kann sie aber annehmen und jetzt das Beste daraus machen.

 

Gerrit Jäger

 

Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders

Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders

Dr. Hardy Walle, Internist und Ernährungsmediziner, spricht Klartext zum Thema “Höher, schneller, weiter: Wie sehr schadet uns die Selbstoptimierung?” – Gesünder leben, besser arbeiten, sportlicher werden: Viele Menschen wollen aus ihrem Leben das Perfekte herausholen. Doch aus dem Wunsch, die beste Version des eigenen Ichs zu sein, kann Zwang werden.

Wer langfristig leistungsfähig und gesund sein will, muss weg vom Leistungsterror und Optimierungswahn.

Wer langfristig leistungsfähig und gesund sein will, muss weg vom Leistungsterror und Optimierungswahn. Mit Gesundheit hat der meistens wenig zu tun. Lassen Sie sich vom Arzt beraten, und fragen Sie, worauf es wirklich ankommt. Machen Sie das Richtige statt einfach nur zu viel: Regelmäßig mit Eiweiß und Ballaststoffen fasten, zweimal täglich Gemüse essen, moderat bewegen statt Extremsport treiben und, ganz wichtig: Schlafen Sie!

  • Schlanke Menschen gelten grundsätzlich als fitter und leistungsfähiger
  • Doch wer dauernd Stress hat, kriegt den Bauch trotz Sport nicht weg
  • Wenn’s wirklich um die Gesundheit geht: ab zum Lebercheck beim Arzt!

Längst hat der Trend zur Selbstoptimierung auch die Führungsebenen der Wirtschaft erreicht. Nahmen früher vor allem Stars und Sternchen unter reger Anteilnahme der Hochglanzmagazine ab, tun es jetzt auch immer mehr Vorstände und CEOs. Denn der Chef ist oberster Markenbotschafter und optisches Aushängeschild des Unternehmens. Wer da kein gutes Bild abgibt – sprich schlank und fit ist –, gilt als nicht leistungsfähig und wird schnell „aussortiert“.

Die Freizeit wird zum Wettbewerb

Vor allem angestellte Manager stehen unter enormem Druck. Die Angst vor internen Rivalen, Druck von Chefs, Aktionären und Investoren versetzen sie in einen dauerhaften „Flight-and-fight“-Modus. Viele „kompensieren“ ihn mit weiteren „Herausforderungen“ in der Freizeit: Marathon laufen, Workout, Gewichte stemmen. Und natürlich wird alles getrackt, gemessen und gebenchmarkt. Entspannung? Runterkommen? Meistens Fehlanzeige.

Trotz der ganzen Quälerei lässt der Frust nicht lange auf sich warten. Zwar ist die Figur bei einem entsprechenden Sportpensum so weit in Ordnung, doch der Bauchansatz bleibt. Das ist kein Wunder, denn Stress und dauerhaft hohe Cortisolwerte bremsen den Fettabbau. Die Folge: Der Bauch wird immer dicker, auch wenn der Rest schlank ist. Termine mit Schnittchen und Kekstellern, schlafraubende Reisen und Geschäftsessen mit ordentlich Alkohol führen dazu, dass Leber und Organe zunehmend Fett einlagern. Dabei ist gerade das Bauchfett so gefährlich: Es begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall, produziert Hormone und macht Sie zuckerkrank.

Qualität statt Quantität zählt

Managern, die meinen Rat suchen, sage ich deswegen: Messen Sie lieber Ihren Bauchumfang als Ihren Puls, dann weiß ich, ob Sie gesund oder krank sind. Und lassen Sie Ihre Leber checken. Damit tun Sie tausendmal mehr für Ihre Gesundheit, als wenn Sie nachts noch laufen gehen. Denn wenn Ihre Leber verfettet ist, wird das alles nichts bringen. Das Fett in der Leber verhindert, dass Sie abnehmen.

Quelle: Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders – News | XING

Embodiment – der Einfluss der Körperhaltung auf die Psyche

Embodiment – der Einfluss der Körperhaltung auf die Psyche

Im Alltag sind wir uns meist wenig bewusst, wie stark der Körper unseren Seelenzustand beeinflusst und wie unsere Psyche das Körpergefühl steuert. Beeindruckende Experimente aus der psychologischen Forschung zeigen diese Wechselwirkung auf. Diese Erkenntnis lässt sich auch im Gesundheitsbereich für ein gelingendes Selbstmanagement nutzen, denn eine gute Haltung nützt oft mehr als gute Vorsätze!

Ist ein Mensch starken seelischen Belastungen ausgesetzt, dann macht sich das unter anderem in der Haltung
und im Bewegungsverhalten bemerkbar. Der Körper ist der Spiegel der Seele. Das gehört längst zum Allgemeinwissen und daher sollte eine gründliche psycho-soziale Anamnese fester Bestandteil jeder therapeutischen Intervention sein.
Die Verbindung von Körper und Psyche beschäftigt seit Jahren die Forschung verschiedener Wissenschaftsbereiche.
Unter dem Begriff Embodiment verstehen wir die Perspektive, dass psychische und kognitive Prozesse immer in Bezug zum gesamten Körper gesehen und untersucht werden müssen. Diese Wechselwirkung hat zur Folge, dass unser psychisches System, unsere Stimmungen, Einstellungen und unsere Wahrnehmung ununterbrochen von unserem Körper beeinflusst werden.

Hier weiterlesen:

Artikel – von Caroline Theiss und Dr. Maja Storch, erschienen im Magazin DIE SÄULE, Forum gesunder Rücken.

Buch:

Bewegen Sie sich besser!: Mit Bewegungsperlen und der richtigen Motivation durch jeden Tag

   https://gerritjaeger.com/

Embodiment – Wechselspiel zwischen Körper und Psyche

Embodiment – Wechselspiel zwischen Körper und Psyche

Embodiment – Wir müssen das Nebeneinander von Körper und Geist aufgeben. Beide sind eine Einheit.

Der Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Change – Bewegung im Kopf“ von Constantin Sander erschienen im Verlag BusinessVillage. © BusinessVillage

Unsere Gesellschaft ist eine körperlose Gesellschaft geworden. Unser Körper tritt uns meist erst dann ins Bewusstsein, wenn wir Sport treiben, anstrengende Tätigkeiten verrichten, wenn Störungen seiner Funktion auftreten oder das eine oder andere Modul kaputt ist. Seit René Descartes’ Feststellung: »Ich denke, also bin ich«, hat sich bei uns die Überzeugung festgesetzt, dass unser Denken unser Sein bestimmt. Anders formuliert: Wir sind unser Gehirn. Doch so einfach ist es nicht. Dr. Constantin Sander zeigt, wie Körper und Geist zusammenhängen und was unser Körper so alles mit unserem Geist anstellen kann.

Ein Experiment

Um festzustellen, wie unsere Psyche durch unseren Körper beeinflussbar ist, unternahmen zwei amerikanische Psychologen ein interessantes Experiment. Testpersonen wurden zum Schein mit Messapparaturen verdrahtet. Eine Gruppe wurde vom Versuchsleiter in eine sitzende, aber recht unbequeme, vorgebeugte Haltung gebracht und gebeten, so etwa acht Minuten für den Versuch zu verharren. Eine Vergleichsgruppe durfte in aufrechter Haltung vor den Apparaturen sitzen. Anschließend wurden die Probanden gebeten, ein unlösbares dreidimensionales Puzzle zusammenzustecken. Die erste Gruppe gab nach 10 Teilen auf, die Vergleichsgruppe bemühte sich immerhin 17 Teile zusammenzustecken. Offensichtlich hatte die Körperhaltung einen nachhaltigen Einfluss auf die Motivation der Versuchspersonen.

Unsere Gesellschaft ist eine körperlose Gesellschaft geworden. Unser Körper tritt uns meist erst dann ins Bewusstsein, wenn wir Sport treiben, anstrengende Tätigkeiten verrichten, wenn Störungen seiner Funktion auftreten oder das eine oder andere Modul kaputt ist. Seit René Descartes’ Feststellung: »Ich denke, also bin ich«, hat sich bei uns die Überzeugung festgesetzt, dass unser Denken unser Sein bestimmt. Anders formuliert: Wir sind unser Gehirn. Das erscheint nachvollziehbar, denn wenn man es uns herausnehmen und uns ein anderes Gehirn einbauen würde, wären wir nach der Transplantation nicht mehr der gleiche Mensch.

Dass dieses Bild hinkt, zeigt das eben geschilderte Experiment. Und seit der Beschreibung der somatischen Marker müssen wir sogar davon ausgehen, dass wir auch nicht mehr der gleiche Mensch wären, wenn man unseren Körper austauscht. Wie aber hängen Körper und Geist zusammen? Braucht unser Geist unseren Körper überhaupt? Und was kann unser Körper mit unserem Geist anfangen? Mit diesen Fragen wollen wir uns nun beschäftigen.

Erfahrungsverabeitung versus Datenverarbeitung

In den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Idee geboren, intelligente Maschinen zu bauen, welche den kognitiven Leistungen des Menschen in nichts nachstehen. Bis heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, ist es bei dieser Vision geblieben. Zwar gibt es inzwischen leistungsfähige Schachcomputer, die selbst Schachmeister ins Schwitzen bringen können, und es gibt Roboter, die Fußball spielen. Aber schon an der Aufgabe, aus verschiedenen Nahrungsmitteln ein schmackhaftes Essen zuzubereiten, würde jede Maschine scheitern. Warum? Weil Maschinen keine Ahnung von der Welt um sie herum haben. Sie können zwar große Datenmengen mit atemberaubender Geschwindigkeit verarbeiten und eindeutige Muster erkennen, deren Erkennungsmerkmale man ihnen zuvor einprogrammiert hat – aber das war es dann. Und sobald der Faktor Unsicherheit ins Spiel kommt, geht nichts mehr.

Lange schon hatten Forscher begriffen, dass Intelligenz nicht ohne Sensorik auskommt, dass also ein intelligentes Wesen die Welt um sich herum wahrnehmen muss. Vor einigen Jahren hat sich dann auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass Intelligenz auch ohne einen bewegten Körper nicht auskommen kann. Man spricht fortan von der embodied cognition. Intelligenz, so die Quintessenz aus der Forschung zur künstlichen Intelligenz, kann sich nur dann entwickeln, wenn wir unsere Umwelt wahrnehmen, mit ihr in Interaktion treten, sie begreifen und diese Erfahrung verarbeiten können.

Unser Gehirn betreibt also nicht wie ein Computer Datenspeicherung und Datenverarbeitung, sondern Erfahrungsspeicherung und Erfahrungsverarbeitung. Dazu benötigt es neben einem Körper auch eine flexible Struktur der Informationsverarbeitung. Feste Programme sind dabei wenig hilfreich.

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Ein Computer arbeitet nach festen Regeln, unser Gehirn nicht. Wir Menschen können deshalb kreativ sein und lernen. Wir bilden ständig neue Bahnungen in unserem Gehirn und wachsen damit über uns hinaus. Aber das Wichtigste: Wir entwickeln im Laufe unseres Lebens ein Gefühl dafür, was gut für uns ist. Wenn wir echte Entscheidungen fällen müssen, gibt es nichts mehr zu berechnen, sondern wir müssen uns durch unser Gefühl leiten lassen, das auf Erfahrungswissen beruht. Ein Computer kann das nicht.

Embodiment: Körper und Psyche im Wechselspiel

Unsere Gefühle finden in unserem Körper eine Bühne, wie Damásio das formuliert hat. Somatische Marker sind das verkörperlichte Gefühl. Das ist etwa das Kribbeln im Bauch oder das beklemmende Gefühl in der Brust, das wir alle kennen. Wir hatten auch gesehen, dass Menschen, die keinen Zugang zu ihren Gefühlen finden, Probleme haben, vernünftig zu handeln. Deshalb ist es so wichtig, bewusst mit unserem Körper umzugehen und Körperwahrnehmung zu schulen.

Wir müssen also endgültig den Dualismus, das Nebeneinander von Körper und Geist, aufgeben. Beide sind eine Einheit. Unser Geist ist eingebettet in unseren Körper und kann ohne ihn nichts wirklich Sinnvolles leisten. Embodiment ist das Konzept dahinter. Auch neurobiologisch ist das unterlegt: »In der Sprache der Hirnforschung gehören die Handlungsabsicht, die dazugehörigen Gefühlslagen und Denkstile sowie der passende Körperausdruck zu ein und demselben neuronalen Netzwerk …« (Storch 2006: 66).

Die kognitiven, emotionalen und körperlichen Erregungsmuster werden gekoppelt. Erinnern Sie sich: »What wires together, fires together.« Embodiment heißt aber auch: Wir können unseren Körper bewusst einsetzen, um unsere Stimmungen zu steuern. Gunther Schmidt sagt: »So wie man geht, so geht es einem.« Der eingangs geschilderte Versuch zeigt, wie unser Körper auf Stimmungen wirken kann. Eine ganze Reihe ähnlicher Untersuchungen weist in die gleiche Richtung. Wir können durch Körperhaltungen und durch die Art und Weise unserer Bewegung, ja schon durch bewusste Mimik unsere Stimmungen beeinflussen.

Stimmung steuern

Sie können das selbst testen. Machen Sie folgenden Selbstversuch: Stellen Sie sich hin, lassen Sie Ihre Schultern und Ihren Kopf hängen, entspannen Sie Ihren Unterkiefer und lassen Sie die Arme schlapp baumeln. Lassen Sie das einen Moment wirken. Wie fühlen Sie sich? Glücklich? Entspannt? Motiviert? Schlapp? Depressiv? Dann stellen Sie Ihre Beine schulterbreit, richten Sie Ihren Oberkörper auf, halten Sie Ihren Kopf leicht angehoben, dehnen Sie ihren Brustkorb, atmen Sie tief und entspannt durch und lächeln Sie freundlich. Was hat sich verändert? Wie fühlen Sie sich?

Umgekehrt kann Ihre Stimmung auch auf Ihren Körper wirken. Auch dazu gibt es eine ganze Reihe von Untersuchungen. Sie kennen das aber sicher auch aus eigener Erfahrung. Wenn Sie in einem Stimmungstief sind, fühlen Sie sich meist auch schlapp und körperlich wenig leistungsfähig. Auch beschränkende Glaubenssätze (»Das schaffe ich doch nie«) können Ihre körperliche Leistungsfähigkeit beeinflussen. Sport-Mentaltrainer wissen das seit Langem und setzen die Förderung mentaler Stärken gezielt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei Sportlern ein (Amler, Bernatzky und Knörzer 2009).

Embodiment für einen kraftvollen Zustand

Sie kennen sicher Situationen, in denen Sie hadern, in denen Sie sich kraftlos oder ängstlich fühlen. Einfach aufgeben wäre natürlich auch eine Lösung, allerdings eine schlechte. Und da Sie dieses Buch ja lesen, um Möglichkeiten von Veränderung kennenzulernen, möchte ich Ihnen eine Übung zum Erreichen eines ressourcenvollen Zustandes vorstellen.

Kraftquellen finden und nutzen

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1 – Welche Kraftquelle (Ressource) benötigen Sie in diesem Moment?

2 – Suchen Sie sich eine Situation in der Vergangenheit,
bei der Sie im vollen Besitz dieser Kraftquelle waren.

3 – Situation erleben: Wo war das? Was haben Sie damals getan?
Wie haben Sie es getan?

4 – Glaubenssatz finden: Welcher starke Glaubenssatz drückt Ihr Empfinden am besten aus?

5 – Embodiment finden: Welche Körperhaltung oder Bewegung passt zu Ihrem Empfinden?

6 – Verstärker finden: Wie können Sie Ihre Haltung oder Bewegung verstärken,
damit sich das Empfinden noch verstärkt?

7 – Bild finden: Welches Bild, welches Symbol oder welche Metapher passt zu Ihrem Empfinden? Hier sind selbstverständlich auch auditive und olfaktorische (Geruch/Geschmack) Bilder möglich.

8 – Verbindung finden: Welches Band zu einem Menschen oder zu einer Gruppe unterstützt Sie zusätzlich? Geben Sie dieser Verbindung einen Namen.

9 – Film vorspulen: Machen Sie nun einen zeitlichen Sprung ins Hier und Jetzt. Nehmen Sie dabei den Glaubenssatz, das Embodiment, das Bild und die Verbindung mit. Hinweis: Wenn Sie die Kraftquelle intensiv verankert haben, dann genügt schon einer der drei Anker, um das gesamte Empfinden erneut herzustellen.

Der Trick dieser Übung besteht darin, dass Ihr ressourcenvolles Erleben neuronal mehrfach verschlüsselt wird. Es findet sich als Körpergefühl, als Bild sowie als sprachlicher Ausdruck. Damit integriert es die körperlich-emotionale als auch die kognitive Ebene. Für viele Menschen sind neben den oben genannten Ankern auch spirituelle Dinge Kraftquellen. Wenn das für Sie auch so ist, beziehen Sie diese mit ein.

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Dr. Constantin Sander hat acht Jahre Forschung und neun Jahre Marketing und Vertrieb als Background. Er ist Business-Coach in Regensburg. Sein Buch „Change! Bewegung im Kopf“, ist 2012 in der dritten aktualisierten Auflage bei BusinessVillage erschienen.

BusinessVillage ist der Verlag für die Wirtschaft. Mit dem Fokus auf Business, Psychologie, Karriere und Management bieten wir unseren Lesern aktuelles Fachwissen für das individuelle und fachliche Vorankommen. Renommierte Autoren vermitteln in unseren Sach- und Fachbüchern aktuelle, fundierte und verständlich aufbereitete Informationen mit Nutzwert.

Quelle: Embodiment – Wechselspiel zwischen Körper und Psyche

„… Verlocke und führe uns nicht in Versuchung …“

„… Verlocke und führe uns nicht in Versuchung …“

Egal, welches Ziel du dir gesteckt hast oder was du erreichen möchtest, es wird immer einen Antrieb geben, die dich von der Umsetzung abhält.

Du willst mehr Sport treiben doch die Couch ist heute ungewöhnlich magnetisch. Das Rauchen beenden klappt so lange, bis du mit deinen Freunden in gemütlicher Runde beisammenstehst …..

Versuchung Gerrit Jäger

Die Versuchung ist nichts Böses! Sie ist vielmehr alltäglich. Eventuell gelingt es dir, sie als guten alten Freund anzusehen. Jedes Mal, wenn sie auftaucht, erinnert sie dich daran, dass du dich noch auf dem richtigen Weg befindest.

Die Idee sich der Versuchung zu entziehen, halte ich für fatal. Nach meiner Erfahrung wird sie umso größer, je stärker du probierst, ihr auszuweichen. Mit jedem Versuch die Verlockung zu umgehen gibst du ihr mehr Energie. Die Verlockung kann warten, sie weiß, dass sie gewinnen wird.

Bei Kindern kannst du es am einfachsten erkennen. Kinder machen am lieben das, was man ihnen verboten hat. Dieser Drang Verboten zuwider zu handeln lässt mit dem Alter nicht nach. Auch, vielleicht sogar vor allem, wenn du dir die Verbote selber erteilst.

Wenn du dein Ziel gesteckt hast, überlege dir, wo die Versuchung wohl auf dich warten wird.

Wie willst du damit umgehen? Welche Handlungsmöglichkeiten hast du? Wie kannst du die Versuchung nutzen, um dein Ziel zu erreichen? (Sie ist in jedem Fall ein Zeichen, dass du dich auf deinem Weg befindest.)

Leider ist die Versuchung sehr geschickt.

Selbst der altehrwürdige Houdini (einer der bekanntesten Zauberkünstler) verblasst vor ihr. Nehmen wir mal an, dass du mit dem Rauchen aufhören möchtet. Ich gehe jetzt schon jede Wette ein, dass dir noch nie im Leben so viele Zigaretten angeboten worden, wie nach deinem Entschluss.

Eines Abends, nachdem du gefühlte 100 mal eine Zigarette dankend abgelehnt hast, kommst du mit jemanden ins Gespräch. Ihr versteht euch super. Er lädt dich zu ihm nach Hause eingeladen. Ihr habt ein vortreffliches Gespräch bei einem Rotwein. Nach einer Stunde bietet er dir eine Zigarette an. ….

Ich glaube, alle Situationen, in denen in Versuchung geraten kannst, kannst du dir gar nicht ausmalen. Je besser du vorbereitet bist, um so einfacher wirst du der Verlockung standhalten können.

Eine der gewinnbringendsten Möglichkeiten Verlockung schon zu Beginn auszubremsen ist es, dir ein klares Bild von deinem Ziel zu machen. Stell dir dein Ziel und wie du es erreichst immer wieder vor.

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Quelle: „… und führe uns nicht in Versuchung …“ – Projekt David

Körper = Tempel/Haus von Geist + Seele

Körper = Tempel/Haus von Geist + Seele

Der Tempel dein Körper.

Der Tempel dein Körper.

Wer sich liebt, liebt ihn ohne Wenn und Aber. Er ist das Haus von Geist und Seele.

Fehlt einer der Drei, geht gar nichts. Geist und Seele ohne Körper ist schlicht nicht möglich.

Auch wenn der Körper wie bei Stephen Hawking nur noch minimale Beweglichkeit aufweist, ist er immer noch Haus der Seele und in seinem Fall eines genialen Geistes. Seine Bücher finde ich sehr toll und ich kann sie, jedem der etwas mehr übers Universum wissen möchte wärmstens empfehlen. Sie sind für jedermann, super spannend geschrieben.

Das erste Mal als ich von Stephen Hawking hörte, war in meinem sechszehnten Lebensjahr, als ihn ein Neurologe dazu brauchte mir meine Zukunft zu beschreiben.
Der Gute meinte, spätestens mit 27 werde ich vielleicht meinen Rollstuhl noch mit einem Stick, so wie Stephen Hawking pilotieren können. Zum Glück hatte der Mann keine Ahnung.
Nun, die Diagnose der neuromuskulären Erkrankung CMT war richtig. Ich liess dies mit 26 in Bern an der Uniklinik überprüfen. Das Resultat war lustig. Die Ärzte wollten mit in die Muskeln gesteckten Nadeln und elektrischen Impulsen meine Beine zum Bewegen bringen und meine Gesichtsmuskeln mit Magnetismus.

Doch da passierte nichts, das hat die so irritiert, dass sie mir einen Rollstuhl anboten, auf den ich lachend verzichtete.

Mit 16 hatte dies einerseits Einfluss auf meine Berufswahl und ein eigentlicher Sportmuffel fand Freude an Bewegung.

Zuerst begann ich mit Judo. Ganz einfach ich wollte mich wehren können. Da war ein riesen Nachholbedarf.

Dann begann ich mit Bergsteigen, da habe ich gute Kameraden getroffen, die mich trotz meines manchmal patschenden und wackligen Ganges (nicht nur meine Wahrnehmung) nicht auslachten.

Gerrit Jäger Jura

Gerrit Jäger Jura

Es war mein Traum, meinen Militärdienst, bei den Gebirgsgrenadieren zu absolvieren. Nun obiger Neurologe war bei der Aushebung (Musterung) als verantwortlicher Arzt dabei, so durfte ich auch gleich wieder nach Hause.
Rückblickend war dies wohl kein Schaden.

Nun, ob gut oder schlecht, wer weis es.

Im Moment (November 2016) gehe ich gerade mal seit zweieinhalb Monaten, Unfall bedingt, an Krücken.
Ich lernte, wie das ist, wenn man nicht mehr selber auf die Toilette kann und sein Geschäft im Bett verrichten soll.
Die Prognose drei Monate an Krücken konnte ich sehr gelassen entgegennehmen. Als ich zusah, wie die Muskeln wie Butter wegschmelzen, wurde ich aktiv, denn Bewegung ist Freiheit.
Ich habe mich voll in die Physiotherapie vertieft, denn Jammern und Lamentieren, hilft nicht.
Daneben hatte ich dennoch viel Zeit sitzend mit hochgelagerten Beinen zu verbringen. Das Schreiben meines Buches (Du liest einen Auszug davon) hat mir Spass gemacht.

Schreiben ist eine tolle Sache, finde ich.

Die Moral der Geschichte. Glück oder Unglück wer weiss das schon!

Egal wie deine Situation ist, nutze sie! Solange du noch einen Tempel hast, wo ein Geist drin lebt, tu dein Bestes!

Wie Stephen Hawking sagt. Auch wenn du zwischendurch mal in ein schwarzes Loch gerätst.

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