Was soll ich noch alles und was macht das mit mir?

Was soll ich noch alles und was macht das mit mir?

Was soll ich noch alles Gerrit Jäger live and business coaching

Was soll ich noch alles und was macht das mit mir? Sind die Anforderungen wirklich so hoch?

Müssen wir wirklich alles tun, was von uns verlangt wird und wer verlangt eigentlich all diese Solls?

Gilt die 80 20 Regel genauso für den Haushalt, den Job und auch für die sozialen Medien?
Erwarten wirklich alle eine Reaktion auf ihre E-Mails und kann eine WhatsApp auch mal ein paar Tage auf Antwort warten?
Natürlich, all unsere Solls, sind Solls weil wir es so wollen. Denn wir haben verlernt nein zusagen.
Fast täglich habe ich jemanden an der Strippe, der mir was verkaufen will oder eine Umfrage machen möchte (dauert nur ein paar Minuten).
Danke das möchte ich jetzt nicht!
Haben sie einen schönen Tag und nein sie dürfen nicht später noch mal versuchen.

Warum so höflich? Einfach auflegen ginge doch eigentlich auch.

Genau, nur ist, dass doch so furcht bar unanständig.
Sicher? Mich bewerben trotz dem Vermerk, bitte keine Werbung, ist auch alles andere als anständig.
Mails vom Chef oder gar von Kunden nicht beantworten oder gar zu löschen, weil sie nicht nur an mich gerichtet sind.
Ein No Go oder einfach total gesund.

Gerrit Jäger live and business coaching

Ein Nein im Aussen ist ein Ja zu dir, es befreit dich.

Die Aufgabe ist mein grösstes Glück.

Die Aufgabe ist mein grösstes Glück. Meint, all die Dinge, an denen ich festhalte und die Ideen, wie ich zu sein habe, aufzugeben, macht mich frei und gibt mir meine Macht zurück.

Mich von dem Sollen und Müssen zu befreien macht frei!

Bewusstheit meines Fühlens wenn ich soll oder muss, ermöglicht mir, die Ursachen im Hintergrund zu erkennen und aufzugeben.

Hilfe dazu findest Du hier.

 

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Was tun? Non stop sabotieren Mitarbeiter die Idioten.

Was tun? Non stop sabotieren Mitarbeiter die Idioten.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Wenn Führungskräfte ihre Mitarbeiter als sabotierende Idioten bezeichnen, ist dies leider keine Seltenheit, sondern guter Standard.

Hinter der Abwertung und Erniedrigung in dieser Aussage steht ein Ausdruck von Verzweiflung, Unverständnis und grosser Ohnmacht.
Wer jedoch solche Aussagen von Führungskräften moralisiert und mit Verurteilung bewertet findet sich im gleichen Boot wie diese Führungskräfte selber.
Warum brauchen und lassen wir uns von anderen Menschen führen und warum wollen wir Führer oder Führungskraft sein?
Führung bringt mir einerseits Sicherheit und befreit mich von Verantwortung und andererseits nimmt sie mir Macht und Freiheit.
Ich lasse mich führen, wenn ich in Angst bin, den Weg nicht mehr selber sehe oder ich mir einen anderen Mehrwert verspreche.

Ein Vorgesetzter kann mich also gut führen, wenn ich den Mehrwert durch seine Führung sehe oder er mir das Fürchten lernt.
Schätze ich seine Kompetenz und erkenne einen Sinn (für mich) in seinem Weg, werde ich im gerne folgen.

Mein Pferd folgt mir auf Schritt und Tritt, wenn es Futter in meiner Hand riecht und weiss das es davon immer wieder was abbekommt.
Wird es von meinem Hund getrieben, folgt es aus Angst und wenn es die Gelegenheit hat, wird es dem Hund einen Tritt austeilen.

„Ein Schaf ist ein mildes, einfältiges, demütiges, stilles, gehorsames, furchtsames und närrisches Tier. Ohne einen Hirten verlaufen Schafe sich bald und sind ganz irrig.
Wie bei den Rindern und Ziegen regelt auch bei den Schafen die Rangordnung das Zusammenleben der Tiere. In der Regel dominieren die Widder die weiblichen Tiere. Der Widder führt jedoch nie eine Herde, sondern verteidigt nur Seine Position und deckt die brünstigen Schafe. Untereinander messen die Widder ihre Kräfte im Zweikampf. Dabei kommt es oft zu heftigem Aufeinanderprallen der Köpfe, bis sich das schwächere Tier abwendet und damit seine Unterlegenheit eingesteht. Auch der «Fussschlag», bei welchem ein Tier dem anderen mit dem Bein unter den Bauch schlägt sowie das Imponieren mit dem Kopf sind Formen der Auseinandersetzung.[1]

Als Schäfer bist du frei und auf dich gestellt und ein paar hundert Schaffe folgen dir.
Du hast einen Esel, der Dir deine Sachen nachträgt, in der Nacht auf die Herde aufpasst und ein oder mehrere Hunde, die die Herde hinter dir her treibt.

Warum wollen wir Führer oder Führungskraft sein?

Wegen dem Gefühl, frei und auf sich gestellt zu sein und wegen dem Gefühl von Macht.
Oft sehnen wir uns nach Macht, weil wir das Gefühl von Ohnmacht nicht mehr ertragen.
Wir möchten nicht mehr Schaf oder Esel sein, sondern Schäfer also Führer sein.
Doch meist ist bereits ein Schäfer da und so lassen wir uns zu seiner Führungskraft machen.
Die Führungskräfte des Schäfers sind die Hunde, sie sind keine Führer, sondern Treiber.

Solche Hunde sind intelligent, gehorsam, aufmerksam, aktiv, sensibel, lebhaft, anhänglich, brauchen konsequente Erziehung und werden in Unternehmen oft als richtige Wadenbeisser gesehen und die Mitarbeiter als Schafe.

Schafe, Hunde und Esel sind keine Führer sie werden vom Schäfer geführt und wenn die Hunde überborden werden sie vom Schäfer zurückgepfiffen.

Wer seine Mitarbeiter als sabotierende Idioten sieht, sieht sie als Schaffe und wird sie nicht mehr führen, sondern treiben wie ein Hund.
Mein Hund hat viel getan um mir zugefallen und für ein Gudi war er, stehst hoch motiviert (tönt schon fast wie in einem Arbeitszeugnis).

Mir gefällt das Bildnis aus dem Schafsleben.

Auch wenn es in den meisten Fällen nicht voll zutrifft, denn die Schafe sind nicht nur Mitarbeiter, sie sind auch das Produkt und in Gefangenschaft.
Hallo wir sind doch keine Schafe oder?
Die Frage gefällt mir, sie schliesst Hund und Esel aus!

Im Zeitalter von Licht und Liebe passt das Bild nicht wirklich.
Niemand möchte von einem Hund getrieben werden oder als ein wadenbeissender Hund gesehen werden oder?

Wir träumen von Führern, die uns unsere Visionen und Ziele offenlegen und uns mit Fairness mit auf ihren Weg nehmen.
Auch wenn nicht ganz so wahrgenommen, möchten die meisten Führungskräfte so wahrgenommen werden.

Führungskräfte die Mitarbeiter als Saboteure, als Feinde sehen und als Idioten bezeichnen zeigen ihre Ohnmacht.
Dies meint, sie haben keine Macht und fühlen sich quasi handlungsunfähig, Schuld haben die sabotierenden Idioten und natürlich Ihre Chefs (wenn es welche gibt).
Die Schuld beim Chef und oder den Mitarbeitern suchen ist ein klares Zeichen von, Verantwortung abschieben.
Die Ursachen dafür im Aussen sind vielfältig und reichen von diktatorischem Management bis zu kein Käpten an Bord.
Im Innen ist es die eigene Entscheidung, die wir oft unbewusst machen und die Verantwortung dafür ins Aussen delegieren.
Erst wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir die ersten Schritte auf dem Weg zurück zu unserer Macht und Freiheit gehen.
Das verlangt das Eingeständnis vor uns selbst, dass wir zu grossen Teilen selber verantwortlich sind für die Rollen die wir leben und wie wir diese leben.

[1]Conrad Gesner aus seinem Tierbuch

2018 – Vorsätze/Visionen, doch warum für wen oder was?

2018 – Vorsätze/Visionen, doch warum für wen oder was?

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Sind Optimismus, Begeisterung und harte Arbeit die Eckpfeiler eines guten und erfolgreichen Lebens?

Treten Veränderungen von selbst ein, wenn man nur fest daran glaubt und positiv denkt oder sie vom Universum genug stark wünscht?

Oder sind die Dinge gar vorbestimmt und es spielt keine Rolle, was du tust oder lässt, es kommt einfach so, wie es kommen muss ohne dein zu tun?

Ich verbrachte 5 Jahre meines Lebens mit dem berufsbegleitenden Studium an der Abendingenieurschule.
Ein 16 Stundentag auch am Wochenende war Standard.

Das war harte Arbeit nichts als harte Arbeit!

Begeisterung und Optimismus waren bald von der Realität verdrängt, doch ich habe bis zuletzt gehofft und gewünscht zu bestehen (nicht vergebens).
Das war auch nötig, von ursprünglich 68 Studenten haben es gerade mal 6, ohne zu repetieren, bis zur Diplomprüfung geschafft.
Vielleicht war dies so vorgesehen?
Wenn ja, wäre es dann mit weniger Einsatz mit mehr Lockerheit, Freude und Spass ja vielleicht sogar mit Genuss gegangen?
Möglicherweise Ja! Doch wer weiss, dass schon?

Wir stecken voller Erwartungen, Erwartungen die wir an unsere Umwelt haben und Erwartungen von denen wir denken das unsere Umwelt sie von uns erwartet

Ein paar Jahre nach dem Abschluss sass ich mit einem meiner ehemaligen Dozenten in einem Kaffee und dieser sagte zu mir, nach dem er erfuhr, dass er meinen Grossvater kannte, hätte ich dies vorher gewusst, dein Leben an dieser Schule wäre ein ganz anderes gewesen!

Dies meint, es wäre ein anderer Weg ans Ziel möglich gewesen.

Doch wenn der Weg das Ziel ist, wäre es dann noch, dasselbe Ziel gewesen?
Wohl kaum es wäre eine ganzandere Erfahrung auf dem Weg und somit am Ziel gewesen.

Ob gut oder schlecht wer weiss das schon!

Optimismus, Begeisterung und harte Arbeit sind nicht die Eckpfeiler eines guten und erfolgreichen Lebens, sie sind einfach eine Möglichkeit deinen Weg zu gehen.

Dauer Optimismus führt oft zu zwanghaftem durch lächeln und raubt dir das wahre Gefühl von Glück, welches du erst richtig erkennst nach einer guten Dosis Unglück.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING den Erfolg erfolgen lassen

Dass Veränderungen von selbst eintreten, wenn man nur fest daran glaubt und positiv denkt oder sie vom Universum genug stark wünscht, das haben wir wohl alle schon mal in der einen oder anderen Form erlebt (+/-).
Doch auch das Gegenteil.
Die Wünscher unter uns sagen dazu dann „du hast es dir wohl nicht wirklich richtig gewünscht“.

Ich denke Pannen und Pleiten gehören nun mal genauso zum Leben wie Erfolg und Glück.

Sind die Dinge gar vorbestimmt und es spielt keine Rolle, was du tust oder lässt, und es kommt einfach so, wie es kommen muss ohne dein zu tun.

Ehrlich gesagt ich weiss es nicht und wenn spielt es eine Rolle?

Denn angenommen alles wäre vorbestimmt dann wohl auch meine Gefühle und Reaktionen.
Ob ich nun mit viel Elan oder Widerstand durch mein Leben schreite einen grossen Job tue oder als graue Maus mein Leben friste, wäre dann eben vorbestimmt und somit auch völlig ok.
Eine meiner Grossmütter, war im Gegensatz zu mir, sehr religiös sie predigte uns, Gott zu vertrauen.
Gottvertrauen meint wohl, darauf zu vertrauen, dass wie und was auch immer ist, so ist, wie es sein soll.

Oft eine unvorstellbar harte Prüfung!

Ob es Ihn Gott oder irgendeine Macht gibt, die vorbestimmt oder nicht –  mir persönlich gefällt der Rat von Stephen HawkingTu dein Bestes und dies beziehe ich auf den Moment jetzt.
Stephen Hawking ist ein grosser Physiker wie Albert Einstein auch und der soll gesagt haben, alles ist Relativ und so ist es mit „meinem Besten“ halt auch.

Who am I - Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Gebe ich mein Bestes für mich, den Partner, die Kinder, den Job, den Chef und warum?

Gerade zum Jahreswechsel legen wir Vorsätze, Budgets, Strategien und sogar Visionen fest, doch warum und für wen oder was?

Klaus Konstantin schreibt in seinen Büchern „dort wo dein grösstes NEIN ist, schreit deine Seele JA“.

Wenn du nicht Ja zu dir sagst, so sagst du Nein zu dir!

Also gib dein Bestes für Dich!

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Gerrit Jäger

 

In der Zange der Fremdbestätigung

In der Zange der Fremdbestätigung

 

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Wir Menschen suchen nach Selbst- und Fremdbestätigung in der Beziehung und auf der Arbeit.
Fremdbestätigung ist etwas Grossartiges, sie kann uns zu Höchstleistungen motivieren.

Die Sucht danach macht uns nicht nur auf der Arbeit, sondern in jeder Beziehung zum Abhängigen ja oft sogar zum Sklaven.

Dabei sind wir jedoch weniger Opfer als vielmehr Täter, auch wenn wir es umgekehrt fühlen!
Denn zum Sklaven machen wir uns durch unsere Sucht nach Selbst- und Fremdbestätigung.

Was wollen wir da bestätigt haben?

Der zu sein, der wir sind oder der den wir glauben zu sein oder sein möchten?

Im Unterschied zur Selbstbestätigung (be-) nötige ich bei der Fremdbestätigung, ein Gegenüber, welches mir bestätigt, was ich glaube oder glauben möchte zu sein.

Verzwickt wird es wenn es eine Abweichung zwischen dem, was ich sein möchte und dem was ich glaube zu sein gibt .

Möchte ich z. B. so genommen werden, wie ich bin und bekomme von meinem Gegenüber ein OK oder sogar ein ich mag Dich bestätigt, doch sagt mein Glaube das Gegenteil, so werde ich weitere Bestätigungen unter erschwerten Bedingungen ein fordern so lange, bis ich meinen Glauben bestätigt erhalte.
Sagt mir mein Gegenüber darauf, du bist so nicht mehr OK oder sogar ich hasse dich, dann ist mein Selbstbild bestätigt doch mein Wunsch so genommen zu werden, wie ich bin ist nicht erfüllt.

Wütend und zutiefst verletzt sehe ich mich als Opfer und sicherlich nicht als Täter.

Hier schafft Bewusstsein Selbstkorrektur.

Das Abholen eines „ich bin nicht OK“ kann je nachdem, was mein Gegenüber von mir möchte lange dauern.
Kümmere ich mich z. B. berührend oder in einer anderen über-griffigen Weise, aus einer Machtposition wie Vorgesetzter, Trainer, Lehrer, Filmproduzent etc. um mein Gegenüber kann die Angst vor den Konsequenzen eines klaren Neins zu einem gespielten ja führen.

In meiner beruflichen Praxis habe ich oft erlebt das Vorgesetzte klar verlangten, dass wir Überstunden und Samstagsarbeit schieben sollten und auch noch gratis, dies nicht selten unter mehr oder weniger deutlicher Androhung von Konsequenzen.
In nahezu 100 % dieser Fälle ging es nicht wirklich um notwendige Arbeiten, es ging nicht mal um das Gefühl der Macht, sondern um so was wie „ich möchte, das du mich magst und bewunderst, auch wenn ich mich wie ein Oberarsch verhalte“ oder schlicht ich halte es mit meiner Frau nicht mehr aus und möchte nicht alleine sein sondern mit Freunden.

Zugegeben der Gebrauch des Zauberwortes Nein ist nicht immer leicht und Angesicht der Konsequenzen nicht immer ratsam.
Bei einem meiner Chef hatte ein verpacktes Nein *, gereicht er trat nie mehr mit der Frage nach Samstagsarbeit an mich ran.
* Oh am Samstag gehe ich mit dem Bike auf den Berg, kommst du mit? Das wäre toll! „Nein“. Wie schade!

Ein Nein im Aussen ist ein Ja zu dir, es befreit dich aus der Opferrolle.

Thomas Walser schreibt auf seinem Blog „Guter Sex“ (http://www.dr-walser.ch/sex/) zur Fremdbestätigung.

„Verzichten Sie darauf, sich den anderen „zurecht zu schmieden“, indem er irgendetwas tun, einsehen oder zugeben soll. Sie benutzen ihn sonst nur als „Aussenstation“ für die eigene Person, die Gutes für Sie tun und Mängel beheben soll. Konzentrieren Sie sich lieber auf sich selbst und geben Sie sich selbst das, was Sie vom anderen sehnlichst erwarten (Selbstbestätigung bzw. Selbstregulation anstelle von Fremdbestätigung bzw. Fremdregulation). Öffnen Sie sich Ihrem Partner, ohne von ihm zu erwarten, dass er Gleiches tut oder Ihre Äusserungen akzeptiert. Machen Sie auch ihr sexuelles Selbstwertgefühl nicht vom anderen und deren Reaktion abhängig. Indem Sie sich dem anderen zeigen, wie Sie sind, geben Sie sich bereits selbst die Bestätigung, so auch sein zu dürfen! Permanente Auseinandersetzungen darüber, wie etwas wirklich war, sind ein verlässlicher Gradmesser, dafür, wie abhängig man von der Bestätigung durch andere ist. Auch Ängste (Defizite in der Selbstregulation) sind wichtige Hinweise, auf eine noch unzureichende Differenzierung. Und nicht zu vergessen: Wer sich von der Meinung anderer abhängig macht, wird dadurch manipulierbar!“

Dies finde ich, ist ein guter Hinweis, um was es im Leben gehen könnte.

Konzentration auf uns selbst, uns selber, dass geben was wir vom anderen sehnlichst erwarten.
Das löst die Zange der Fremdbestätigung nicht nur beim Sex 😉.

Gerrit Jäger

 

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To-do per Mail-Boss zappelt-was bleibt über.

To-do per Mail-Boss zappelt-was bleibt über.

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Alles spricht von Terror und dessen Gefahr. Doch schau genau hin!

Als ich 1985 meine Lehre begann, hatte der Direktor, der technische Leiter, der Verkaufsleiter wie auch der Einkäufer eine Sekretärin. Sie erledigte die Post entschied, was ist wichtig und was geht in den Papierkorb und tippte vom Bändchen, was ihr Boss beim Autofahren diktierte.

Heute schreiben die Chefs selber, viele fast wie Terroristen, (System Arafat) jeden Tag einen Anschlag.

Im Zeitalter von Computer und E-Mail braucht es keine Sekretärin!

Heute vergammeln teuer bezahlte Fach- und Führungskräfte ihre wertvolle Zeit mit Erstellen von Excel, Word und PowerPoint Dokumenten. Sie sind teilweise mit hunderten von E-Mails im Rückstand, oft verbringen sie ihren Feierabend mit der Selektion des elektronischen Datenschrotts.

E-Mails sind ein super Instrument für Wichtigtuer, Drückeberger und Frustrierte sie senden ihre Impulse in Kopie, ist ja toll, wenn gleich auf einen Klick die ganze Führungspyramide im Bilde ist.

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Wenn in einem Betrieb 40 Leute E-Mail Zugang haben und im Schnitt jeder 5 Mails mit Kopie an den Chef verschickt hat dieser bereits 200 Mails im Körbchen. Schreiben nun 5 Mitarbeiter zu 20 dieser Mails noch einen Kommentar an alle, sind es bereits 300 Mails im Körbchen.

Doch richtig man sollte E-Mails nicht verteufeln, will ich ein Angebot, so war es noch nie so einfach, schnell drei davon (verlangt der Chef) einzuholen.

Natürlich den Chef gleich in Kopie damit er weiss, dass ich arbeite.

So ähnlich machen es ja die Kunden auch möglichst an alle die sie im Betrieb kennen, eine grosse Streuung erhöht die Chance das jemand darauf reagiert.

Moderne CEO´s sind keine Chefs, sondern zumindest am Anfang hoch motivierte Eier legende Wollmilchschweine.

Die Gewinne brechen weg, also weg mit den Führungskräften, es müssen neue her. Organisationen laufen oft Gefahr, zuerst das Problem bei den Personen zu suchen.

Sie sind Key Account Manager also Verkäufer und Reklamationsverantwortliche gegenüber dem Kunden, verantwortlich für die Produktion, den Lagerbestand, den Einkauf und natürlich für die schlechten Zahlen.

Sie sitzen Ihre Arbeitszeit in Meetings ab oder sind an ihren Stuhl gefesselt durch Telefon und Computer.

Ihren Mitarbeitern bleibt nichts über als per Mail auf die To-do Liste Ihrer Chefs zu kommen, was ja auch eine gute Absicherung ist „Ich habe es dir ja gesendet“!

Einer meiner Chefs sagte mir vor über 25 Jahren „als Vorgesetzter musst du dich so organisieren, dass du dich mindestens 50 % deiner Arbeitszeit mit der Führung deiner Mitarbeiter beschäftigst“.

Doch wie erreicht man das?

Wie wehrt man sich gegen diesen E-Mail-, Excel-, Word-, PowerPoint- und Meeting- Terror?

E-Mails lenken von der Arbeit ab wollen sie das? JA oder Nein!

Alles beginnt mit einer Entscheidung!

Um was wollen sie sich als Führungskraft kümmern?

Wollen sie auch noch Zuhause bei jedem Signalton ihres Smartphons „Gewehr bei Fuss“ die eingegangenen E-Mail checken?

Sagen Sie Halt Stopp!

Legen Sie fest, was ihre Kernaufgaben sind!

Was ist erfolgsbestimmend und was lässt den Erfolg nicht erfolgen.

Kommunizieren sie was sie wollen und wie sie es wollen, und handeln sie konsequent.

Legen sie ein Berichtwesen fest.

Damit wissen Ihre Mitarbeiter, wie, wann und über was sie informiert werden wollen.

Organisieren Sie Ihren E-Mai-Verkehr neu!

Z. B für E-Mails von bestimmten Personen oder definierten Schlüsselwörtern.

Ihr E-Mail-Client lässt sich so programmieren, dass die Eingänge entweder gleich gelöscht werden oder in einem bestimmten Ordner landen.

Tun sie Letzteres mit allen nicht direkt an sie adressierten E-Mails.

Kanalisieren sie ihre Kundenanfragen direkt zu den richtigen und kompetenten Mitarbeitern.

Und plötzlich haben sie wieder Zeit für das wirklich Wichtige!

Was sie haben keine kompetenten Mitarbeiter!

Das müssen sie sofort ändern!

Ich helfe ihnen gerne und frage sie „was hat das mit ihnen zutun“?

den Erfolg erfolgen lassen

 

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Erfolg: Was tun, um endlich auch was zubekommen.

Erfolg: Was tun, um endlich auch was zubekommen.

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Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück! Was muss ich tun, um endlich was zurückzubekommen?

Die Frage stellen wir an unsere Partner, Lebensgefährten, Chefs, ans Leben und sogar an Gott.

Wir fordern Geben und Nehmen (eigentlich meinen wir bekommen) sollte im Gleichgewicht sein.

Damit ist es auf dem Tisch!

Wir geben um zu bekommen und erwarten mehr zu bekommen, als wir geben oder mindestens gleichviel.

Genau genommen ist für die meisten von uns Geben eigentlich Nehmen, und zwar in jeder Beziehung.

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Als Unternehmer investiere ich in einen Mitarbeiter, bezahle Ihm Lohn um ein Vielfaches mit seiner Arbeit zu verdienen.

Als Mitarbeiter arbeite ich für den Lohn und erwarte noch zusätzlich Lob, Anerkennung, Respekt, ein Weihnachtsessen, gratis Kopien einen Parkplatz und, und, und.

Von meinem Lebenspartner erwarte ich, dass er meine Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen erfüllt mich liebt und wenn möglich es mir in meiner Liebessprache immer wieder beweist.

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Es ist wie an Weihnachten, wenn du etwas gibst, ohne jegliche Erwartung auf eine Gegenleistung dann machst du ein Geschenk, ansonsten machst du ein Geschäft, dass du dann hinsichtlich seines Erfolges bewertest.

Du schenkst einem Kind einen Teddy, so einen tollen wie du damals immer selber haben wolltest und das Kind wirft den Teddy beiseite.
Es strahlen keine Kinderaugen dafür kannst du den Schmollmund bestaunen.
Bist du jetzt enttäuscht, betrübt, entsetzt oder gar wütend?
Dann hast du wohl etwas anderes erwartet!
Erwartet also war es kein Geschenk, sondern ein missratenes Geschäft.

 

Die meisten Geschenke gelingen und bleiben als Geschäfte unentdeckt.

Vielleicht kriegst du für die Rosen sogar einen Kuss oder mehr.

Habe ich dich erwischt und du fühlst dich ertappt und schlecht dabei.

Nicht doch wir alle machen Geschenke als Geschäfte und manipulieren unsere Geschäfts-Partner damit sie, auch ja, unsere Erwartungen erfüllen.

„Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück“ ist nichts anderes als ein (oft emotionalisierter) Versuch dich oder dein Gegenüber zur Erfüllung stillschweigender Erwartungen zu drängen.

Steigerungsform wäre „Ich liebe dich so sehr und gebe dir so viel mehr als du mir“.

Kennst du das auch und sagst jetzt „my to“, dann bedenke dein Gegenüber ist dein Spiegel.

Also was hat das mit dir zu tun?

Wen dein Spiegel grosse Erdwartungen an dich stellt, dann bist du es, der diese Erwartungen an dich stellt.

Du möchtest viel Liebe geben / dir viel Liebe geben.

Wen dein Spiegel dich emotional zum Geben drängt, dann bist du es, der mehr geben möchte, und zwar emotional.

Stellst du deinem Spiegel die Forderung, er solle dir mehr geben, dich mehr um dich kümmern und dir seine Liebe zeigen.

So meint dies:

Du sollst dich lieben, um dich kümmern und dir mehr geben.

Wir können über und mit unseren Spiegeln schimpfen so viel wie wir wollen, doch eigentlich tun wir es nur mit uns.

Es geht immer nur um uns und wenn wir tatsächlich ein holgrafischer Teil des Ganzen sind, geht es somit immer nur ums Ganze.

Gerrit Jäger

 

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