Was tun wenn dich deine Gefühle überrumpeln

Was tun wenn dich deine Gefühle überrumpeln

Es ist dein Ich – dein Ego, welches deine Gefühle und deine Gedanken schafft, geniest oder darunter leidet.

Wer kennt das nicht plötzlich, wie aus dem nichts fühlst du Verzweiflung, Trauer oder Wut.

Die Vergangenheit holt dich ein, es schüttelt dich, dabei dachtest du, du seist längst darüber weg.
Nun merkst du, du hast es verdrängt und es hat dich auf der Flucht eingeholt und übermannt.

Beim Versuch es weg zudrücken spürst du den Widerstand, die Energie, die es dich kostet.

Was tun?

Du sitzt hin und lässt es geschehen, tauchst hinein in vergangenes Leid und versuchst es zu, zu lassen.
Es brodelt tief aus dir raus. Warum, wieso, hätte ich doch usw..

Je mehr du beginnst dein Fühlen zu beobachten, deinen Seelenschmerz im Körper zu spüren und als Energie wahrzunehmen, kommst du zurück in die Gegenwart (dies gilt natürlich genauso für Freude, Liebe und andere Glücksgefühle).

Vielleicht realisierst du, dass der Druck den du in deinem Bauch verspürst, grösser ist als dein physischer Körper.
Eine Art Wolke, die dir vielleicht gerade auf die Brust drückt, während du deinem Atem folgst. Vielleicht realisierst du, dass an der Wahrnehmungsgrenze dieser Energie der Fluss des Atems stockt.
Und plötzlich löst sich die Spannung in den Schultern und dein Atem fliest tiefer und tiefer in deinen Körper. Die bedrückende Energie schlägt um, löst sich auf, du spürst Ruhe und Kraft.

Du kannst Gefühle nicht wirklich dauerhaft wegdrücken, irgendeinmal bricht die Mauer auf und sie überrumpeln dich.
Wegdrücken verhärtet und macht spröde. Zulassen und beobachten macht weich und geschmeidig.

Das ist der Weg raus aus dem Jammertal.

 

Wenn du Gefühle als Energiewolke in und um deinen Körper wahrnimmst, kannst du lernen sie anwachsen zu lassen, wie auch wieder schwinden zulassen.
Beim Beobachten wirst du vielleicht entdecken, dass diese Energiewolken ein Zentrum haben.

Das Zentrum ist ähnlich wie das eines Hurrikans ein Punkt der Ruhe.

Wenn dich also deine Gefühle überrumpeln und du sie wie hier beschrieben beobachten kannst, wirst du zum Beobachter, genauer du wirst dir deiner Rolle als Beobachter bewusst.
Das heisst es wirst dir bewusst, dass du dich beobachtest, nur wem oder was wird das bewusst?
Ist da was hinter dem Beobachter der dein Ich beobachtet?

Es ist dein Ich – dein Ego, welches deine Gefühle und deine Gedanken schafft, geniest oder darunter leidet.

Dein Ich definiert sich durch dein Fühlen und dein Denken.

Konzentriere darauf, festzustellen woher deine Gefühle und Gedanken herkommen und wie du sie bewertest.

Diese Bewertung ist der Schlüssel zum Empfinden von Glück oder Unglück.

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«was tut mir gut» wie Selbstliebe entwickeln?

«was tut mir gut» wie Selbstliebe entwickeln?

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Eckhart Tolle glaube ich, hat das so interpretiert, wenn Du Dich nicht selbst Liebst wie kannst Du den Deinen nächsten lieben? Also liebe dich zuerst mal selber meint, füge Dir mal in erster Linie nur das zu, was Dir gut tut, mach dich nicht selber schlecht usw.
Für meine Kinder tue ich alles, hört man oft von Eltern doch tun auch alles für sich?
Irgendeinmal zwischen 12 und 18 kann es vorkommen manchmal auch Jahre später das die Liebe der Kinder zu den Eltern in Abwehr und ja sogar puren Hass umschlägt. Wenn du, dann enttäuscht aufschreckst, bemerkst du vielleicht, dass die Liebe an die Hoffnung geknüpft war, du liebst mich auch. Dan war die Liebe wohl nicht bedingungslos ohne Wenn und Aber.

Verliebe ich mich in Jemanden, so ist diese Liebe, fast immer an die Hoffnung geknüpft, du liebst mich auch.

Ist dies nicht so und ich merke es das Du mich nicht oder nicht mehr Liebst …. Also ist die Geschichte nichts anderes als ein Geschäft und alles andere als bedingungslose Liebe. Wie unromantisch! Ja, es geht noch direkter unsere grosse Liebe ist nicht nur eine Projektion unserer Hoffnungen auf einen anderen Menschen, sondern simpel eine selbst Täuschung.

Der Beziehungsberater Willard Harley beschreibt in seinem Buch, His Needs, Her Needs wie das Geschäft zu laufen hat. Bedingte Liebe ist ein Erfolgsmodel, wenn man sich des Vertrages, der Projektion und der Täuschung da hinter bewusst ist.

Bewusstsein schafft Selbstkorrektur!

Verliebe ich mich in einen Menschen (Wesen) so verliebe ich mich im aussen. Dies meint das nichts anderes, als ich gehe in Resonanz mit den Eigenschaften, die ich an mir liebe oder lieben möchte. Bin ich mir dessen bewusst und gestehe ich mir diese Selbstliebe auch zu, so versuche ich nicht im aussen, meine Sehnsucht nach innen, nach mir zu befriedigen. Dann bin ich befreit davon, meine Hoffnung zu projizieren. Es bedarf keiner Täuschung mehr und erspart mir die Enttäuschung.

Oft ist es mit der Liebe zu Tieren nicht anders. Ich kenne einen Reiter, der hat nach dem Sturz von seinem Pferd das Pferd gleich verkauft. Er hat den Abwurf als Enttäuschung erlebt, das schmerzte ihn mehr als der Sturz. Am liebsten hätte er es dem Metzger gegeben, das liebe Geld hat dem Tier aber das Leben gerettet (wer gibt schon 60´000 Fr. in den Kochtopf).

Liebe, Hass und Enttäuschung im aussen wären unsere besten Führer auf dem weg zu uns selbst, sie nähmen unsere Illusionen unsere Selbsttäuschung, sie enttäuschen uns, wenn wir das so annehmen können.

Die Gefühle anderer uns gegen über sind bis dahin belanglos wo wir mit ihnen nicht in Resonanz stehen. Denn wir haben allem, was wir sehen/fühlen, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat.

Wer liebt sich schon ohne Wenn und Aber?


Wäre da nicht das Rad des Denkens,[1] welches über die Zeit aus Niemand Jemand macht. Solange wie es dreht, werde ich Jemand, wenn es mal stoppt, z. B. bei Meditation das kann aber auch im Alltag geschehen, bin ich plötzlich Niemand und dennoch immer noch was ich fühle. Dies kann erschrecken, den naturgemäss ist da wo nichts ist, einfach Leere. Die meisten unangenehmen Gefühle kann man einfach wegdrücken. Auch wenn du dich permanent ablenkst und das kostet all deine Energie, wirst du nicht darum herumkommen die Leere anzunehmen und damit zu erkennen, dass all das Verbessern und Optimieren Nichts gebracht hat. Genau, denn wenn du stirbst, wird all dein Streben ins Nichts geführt. Du stürzt in die Bedeutungslosigkeit, in die Leere ins Nichts. Das ist der Moment, wo sich jeder Widerstand gegen den Moment im Jetzt auflöst.

Die Liebe zu Deinem Nächsten bedingt also die Liebe zu dir selbst ohne Wen und Aber.

Ich habe allem, was ich sehe die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat also auch meinen krummen Beinen, meinen selbst Zweifeln usw. Meine Aussenwelt als Spiegel meiner Innenwelt brauche ich um mich zu erkennen. Hass und Groll im Aussen meint Hass und Groll im Innen. Oft kommt Hass und Groll nach Vergötterung und Liebe in einer Beziehung. Vergebung im Aussen ist Vergebung im Innen. Vergibst du allem, was dich nervt und abstösst im Aussen, vergibst du automatisch auch dir selber. Denn das Aussen ist dein Spiegel oder nur eine Projektion von dir. Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.

Dies meint, trittst du in deinen Spiegel, so trittst du dich.

Tust du was Gutes nach aussen, so tust du es eigentlich nach innen. Mit Liebe und Hass verhält es sich genauso.

Darum „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

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Demnächst schreibe ich warum es so schmerzt wenn wir entlassen oder verlassen werden aus der Partnerschaft, dem Job …
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[1]   Hermann Hesse Siddharthas Seele das Rad der Askese, das Rad des Denkens

Die Konzentration auf das was wir nicht haben

Die Konzentration auf das was wir nicht haben

 Setze klare Ziele, aber nicht zu viele.

Das war mal das Motto in der siebten Klasse, eine schöne Idee unseres Lehrers.
Was ich heute in Unternehmen höre, tönt z.B. so „wir wollen endlich wieder schwarze Zahlen“. Ist ja, auf den ersten Blick ein sinnvolles Ziel und auch klar.

Das Ziel wird auch immer wieder knapp erreicht aber, um es wieder erreichen zu können braucht es erneut rote Zahlen.

Es setzt also wie viele ziele einen Mangel voraus (Mangelbewusstsein).

Etwas anderes währe einen klaren Gewinn festzulegen.

Macht Ziele setzen Sinn

ein klares Ziel

Die Konzentration auf das was wir nicht haben, oder daran zweifeln es zu bekommen oder zu erreichen, sieht man auch in der Politik z.B. „Wir Schaffen das“ oder „yes we can“.

Die Slogans sind gut gemeint, dienen aber der Beschwörung des Mangels und enden in einer Mauer rund um Europa oder gegen Mexiko.

Genau gesehen löst Mangeldenken Verlustängste und Widerstände hervor.

Auch hinter dem Wunsch zu verbessern oder zu verändern versteckt sich ein Mangel.

Als ich in der Schule meine Diktate oder Aufsätze zurück zur Verbesserung bekam, sah ich jeweils den Mangel in Rot vor mir. Die Lehrer meinten, deine Rechtschreibung ist eine Katastrophe, das Problem solltest du bald mal Lösen, sonst wirst Du nie …..

Und so wurde ich zum Problemlöser und Verbesserer.

Das war eine tolle Ablenkung, von meiner eigenen Ohnmacht. Den ich löste die Probleme anderer.

Mit der Zeit merkte ich, dass ein Problemlöser Probleme braucht genauso wie ein Verbesserer Missstände und beide diese ja auch bewusst anziehen und sogar schaffen.

Das ging ins Auge privat wie beruflich.

Um noch mehr und besser Probleme zu lösen lernte ich mich zu strukturieren, meine Arbeitstechnik zu verbessern und Ziele zu erreichen.

Ich war sowas vom Leben abgelenkt.

Ein Moment der Stille, wonach ich mich insgeheim sehnte, konnte ich nicht aushalten.

DAS RAD DER ZEIT Gerrit Jäger

Ich habe es mit Meditation versucht nach spätesten zwei Minuten Stillsitzen, habe ich es nicht mehr ausgehalten.

Beim Liegen und zu hören einer geführten Meditation bin ich entweder in Gedanken abgedriftet oder eingeschlafen.

Gleichzeitig spürte ich massiv den Widerstand in meinem Körper und eine nicht endende Unzufriedenheit im Aussen und Innen.

 

„Denn alles Streben entspringt aus Mangel, aus Unzufriedenheit mit seinem Zustand, ist also Leiden, solange es nicht befriedigt ist; keine Befriedigung aber ist dauernd, vielmehr ist sie nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens“.

Arthur Schopenhauer

Der Wunsch zu verbessern oder zu verändern bedingt einen Mangel. Mehr darüber hier.

Meditation die Kunst: was bringt mir das?

Meditation die Kunst: was bringt mir das?

In einer Diskussion fragte ein Kollege und was bringt mir das, wenn ich meditiere?

Die Frage ist gut, was bringt es all die Zeit und das Üben? Es bringt in erster Linie etwas Zeit mit Dir selber? Vielleicht kennst Du das:

Dauernd dreht die Mühle meiner Gedanken.

Mal über die Arbeit, über die Freundin oder den Freund, die oder der Dir gerade einen Korb gegeben hat, obwohl Du fandest, so gut hat es noch nie gepasst, oder Du hast es wieder mal verpasst so richtig deine Meinung durchzugeben.

Und jetzt dreht die Mühle und das Leben zieht vorbei ohne das Du wirklich, was mitbekommst oder die Nacht ist um ohne eine Mütze Schlaf.

Meditation ist ein Werkzeug, um in die Leere und Stille zu kommen, und wird dir helfen bewusst zu werden, was da abläuft. Es wäre ja nett wenn man den Film von Zeit, zu Zeit mal wechseln könnte oder zwischen durch mal abschalten und dann genau den Moment jetzt voll wahrzunehmen.

Das Rad der Gedanken stoppen – https://gerritjaeger.com/beratung/

Wie macht man das?

Sitzend oder stehend, liegen geht auch, jedoch schlafe ich liegend meistens ruck, zuck ein (eine tolle Methode übrigens). Ich habe Meditieren über die Jahre immer wieder versucht. Länger als eine vielleicht sogar zwei Minuten da sitzen konnte ich nicht.

Erstens hatte ich es nicht hingekriegt meine Gedanken los zulassen und zweitens begann mein Körper mich mit Schmerzen zu piesacken.

Erst als ich aufhörte mich dagegen zu wehren und etwas erreichen zu wollen, einfach nur Beobachtete, was ich fühlte und dachte und da rein ging, es begann zu zulassen und als Teil von mir anzunehmen, fingen sich die Schmerzen und Gedanken aufzulösen. Oft wahr es so, dass nach der einen Gedankenspirale die Nächste kam und auch auf den Schmerz folgte ein anderer. Da merkte ich, dass man damit auch spielen kann, in dem ich mir sagte, nächster Film bitte den kenne ich schon oder bitte wieder zurück zum vorletzten usw. Und irgend einmal kamen dann Leere und Stille, nur versuchst Du, sie festzuhalten so sind sie gleich wider weg. Interessant finde ich, wahrzunehmen was ich, bei welchen Gedanken fühle.

Am Anfang fühlte ich Panik, wenn es still wurde.

Als ich mir erlaubte dieser Panik Raum zu geben und zu beobachten wie gross sie ist, wo ihr Zentrum ist usw., löste sie sich langsam auf.

Man kann damit nicht nur sehr viel über sich lernen, sondern auch über andere.

Wie das denn? In den Blogs „Wie innen so aussen“ und Selbstverleugnung – das Gesetz der Polarität beschreibe ich, dass die Aussenwelt ein Spiegel Deiner Innenwelt ist. Umgekehrt bist Du ein Reflektor der Aussenwelt. D.h. wenn Du nun gelernt hast die Filme zu wechseln, wirst Du es bald schaffen, Filme bewusst zu wählen und so wirst Du, mit etwas Übung, bald in der Lage sein zu unterscheiden was ist Deines und was spiegelst Du.

Auf diese Weise kannst Du viel über Situationen und andere Menschen erspüren. Viele Menschen tun das unbewusst, was zu Verwirrung führen kann. Oder auch zu Abschottung. Ich habe es lange kaum ausgehalten in grösseren Menschen Ansammlungen. z.B. im Supermarkt aber auch in der Schule, heute weis ich was meines ist und was nicht und kann die fremden Gefühle zulassen und vorbei ziehen lassen. Noch vor einigen Jahren war ich dagegen im Widerstand und habe versucht mich vor Gefühlen ab zu Schotten oder davon zu laufen, so habe ich z.B. den Supermarkt wenn möglich gemieden, oder bin durch gerast. Ich hatte auch die unheimliche Gabe, am Laufendenband in Fettnäpfchen zutreten. Ich habe Schwächen gesehen und völlig unbewusst die Näpfchen zur Explosion gebracht. Aus meiner Sicht habe ich einfach etwas total Harmloses gesagt, um ins Gespräch zu kommen, und konnte nur noch Staunen ab der Reaktion.

Mit dem Bewusstsein darüber sehe ich jetzt meist rechtzeitig, was da jeweils ab geht.

Man sagt mir einen trockenen, sarkastischen, Humor und die Lust zu provozieren nach. Das trifft auch voll ins Schwarze, dazu bin ich noch stark in der Analyse. Diese Fähigkeiten gezielt als Coach und Reflektor, bei Menschen und Tieren einzusetzen, heraus zu fordern und damit Potentiale frei zu legen, ja das Neue zu schaffen, das macht mir Spass.

Auf die Frage was bringt mir Meditation, kann ich aus meiner Erfahrung sagen: Momente der Stille, Zeit für mich und Ordnung in mein Gefühlsleben.

Klarheit darüber wer ich bin und wer nicht.

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Wie sind deine Erfahrungen mit Stille und Leere?

Warum beugt Training Depressionen vor?

Warum beugt Training Depressionen vor?

Sport Vernetzt Gerrit Jäger

Sport Vernetzt 

Es ist allgemein anerkannt, dass sportliche Aktivität eine wirksame Gegenmaßnahme bei Depressionen ist, aber es ist nicht klar, warum. Hängt es mit dem Herz-Kreislauf-System zusammen? Oder hat es mit psychosozialen zu tun, weil man zum Training aus dem Haus geht und beispielsweise Laufpartner trifft? Wird während des Trainings im Gehirn vielleicht eine Chemikalie produziert, die Depressionen bekämpft (das wäre meine Annahme gewesen), oder erzeugen die Muskeln einen Stoff, der dann zum Gehirn gesendet wird? Keiner der genannten Theorien ist bis jetzt bewiesen.

Depressionen sind sehr komplex und facettenreich – es spielen wahrscheinlich viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Aber die Studie widerspricht der Hypothese, dass eine Chemikalie im Gehirn selbst erzeugt wird. Statt dessen scheint es so zu sein, dass vor allem die Leber mit der Produktion einer Chemikalie namens Kynurenin auf Stress reagiert, die dann zum Gehirn weitergeleitet wird, wo sie unter anderem Neuroinflammation, Zellsterben und depressive Erkrankungen auslösen kann. Allerdings veranlasst Training die Muskeln, vermehrt ein Protein namens PGC-1alpha1 zu erzeugen, welches wiederum zur erhöhten Produktion eines Enzyms führt, das dann Kynurenin in Kynurensäure umwandelt – der entscheidende Punkt dabei ist, dass Kynurensäure nicht fähig ist, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und so (anders als Kynurenin) im Gehirn keine Schäden anrichten kann.

Also, kurz zusammengefasst: Stress produziert Kynurenin, welches zu Depressionen führen kann, doch körperliche Bewegung hilft, Kynurenin in eine harmlose Substanz umzuwandeln, so dass man weniger anfällig für stressbedingte Depressionen ist. Die folgende Graphik veranschaulicht diesen Prozess (KYN ist Kynurenin, KYNA ist Kynurensäure):

Foto: runnersworld.com

Stress bewirkt, dass die Leber ein Protein (Kynurenin) produziert und es ins Gehirn weiterleitet. Durch körperliche Betätigung jedoch erzeugen die Muskeln ebenfalls ein Protein (PGC-1alpha1). Das dabei entstehende Enzym wandelt das Kynurenin in unbedenkliche Kynurensäure um.

Die Studie selbst hat die Hypothese auf verschiedenste Art und Weise geprüft. Indem die Forscher die Mäuse über Wochen in eine leichte Stresssituation (durch Geräusche, blinkende Lichter etc.) versetzten, konnten sie bei den Tieren depressives Verhalten hervorrufen; genetisch veränderte Mäuse jedoch, die dauerhaft übermäßig viel PGC-1alpha1 produzierten, hatten auch unter anhaltenden Stressbedingungen einen niedrigen Kynureninspiegel und entwickelten kein depressives Verhalten. Auch durch die direkte Injektion Kynurenins erzeugten die Wissenschaftler Depressionen und es zeigte sich, dass vermehrte Bewegung das Niveau des Enzyms ansteigen ließ, wodurch Kynurenin zu Kynurensäure wurde und damit keine Weiterleitung zum Gehirn stattfinden konnte.
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Quelle: RUNNER’S WORLD

Dein Drehbuch wurde schon geschrieben? – Provokatives Geschwafel?

Dein Drehbuch wurde schon geschrieben? – Provokatives Geschwafel?

Hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert.

Hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. 

Wann die Erfahrungen eintreten werden, das steht bereits vor unserer irdischen Existenz fest[1]

Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist[2]

Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. 

Es gibt keinen Schritt auf unserem Weg, den irgendjemand nur aus Zufall tut. 

Der Weg ist bereits von uns gegangen worden, auch wenn wir uns noch gar nicht auf den Weg gemacht haben. 

Denn die Zeit erstreckt sich nur scheinbar in eine Richtung[2]

Wir unternehmen lediglich eine Reise, die schon vorbei ist. Und dennoch scheint sie eine Zukunft zu haben, die uns noch unbekannt ist.

Situationen des Lebens annehmen, spüren was daraus für dich entstehen kann, ohne verändern oder eben verbessern zu wollen war für mich lange Zeit provozierendes Geschwafel von Hobby Esoterikern.

Zulassen was sich anzeigt und bereit ist, in dein Leben zu kommen. Wohl ein Hauch von Zen oder doch völlig realitätsfremd!?

Veränderungen kommen von selbst, sie zu erzwingen, oder eben die Situation verbessern zu wollen, ist Problemdenken und schlussendlich Widerstand gegen das Leben und so gegen dich.

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Möchtest du deine Widerstände loslassen und dich und deine Ängste anzunehmen? Dann schau hier.

[1]   Ein Kurs in Wundern

[2]   Relativität in der Physik