2018 – Vorsätze/Visionen, doch warum für wen oder was?

2018 – Vorsätze/Visionen, doch warum für wen oder was?

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Sind Optimismus, Begeisterung und harte Arbeit die Eckpfeiler eines guten und erfolgreichen Lebens?

Treten Veränderungen von selbst ein, wenn man nur fest daran glaubt und positiv denkt oder sie vom Universum genug stark wünscht?

Oder sind die Dinge gar vorbestimmt und es spielt keine Rolle, was du tust oder lässt, es kommt einfach so, wie es kommen muss ohne dein zu tun?

Ich verbrachte 5 Jahre meines Lebens mit dem berufsbegleitenden Studium an der Abendingenieurschule.
Ein 16 Stundentag auch am Wochenende war Standard.

Das war harte Arbeit nichts als harte Arbeit!

Begeisterung und Optimismus waren bald von der Realität verdrängt, doch ich habe bis zuletzt gehofft und gewünscht zu bestehen (nicht vergebens).
Das war auch nötig, von ursprünglich 68 Studenten haben es gerade mal 6, ohne zu repetieren, bis zur Diplomprüfung geschafft.
Vielleicht war dies so vorgesehen?
Wenn ja, wäre es dann mit weniger Einsatz mit mehr Lockerheit, Freude und Spass ja vielleicht sogar mit Genuss gegangen?
Möglicherweise Ja! Doch wer weiss, dass schon?

Wir stecken voller Erwartungen, Erwartungen die wir an unsere Umwelt haben und Erwartungen von denen wir denken das unsere Umwelt sie von uns erwartet

Ein paar Jahre nach dem Abschluss sass ich mit einem meiner ehemaligen Dozenten in einem Kaffee und dieser sagte zu mir, nach dem er erfuhr, dass er meinen Grossvater kannte, hätte ich dies vorher gewusst, dein Leben an dieser Schule wäre ein ganz anderes gewesen!

Dies meint, es wäre ein anderer Weg ans Ziel möglich gewesen.

Doch wenn der Weg das Ziel ist, wäre es dann noch, dasselbe Ziel gewesen?
Wohl kaum es wäre eine ganzandere Erfahrung auf dem Weg und somit am Ziel gewesen.

Ob gut oder schlecht wer weiss das schon!

Optimismus, Begeisterung und harte Arbeit sind nicht die Eckpfeiler eines guten und erfolgreichen Lebens, sie sind einfach eine Möglichkeit deinen Weg zu gehen.

Dauer Optimismus führt oft zu zwanghaftem durch lächeln und raubt dir das wahre Gefühl von Glück, welches du erst richtig erkennst nach einer guten Dosis Unglück.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING den Erfolg erfolgen lassen

Dass Veränderungen von selbst eintreten, wenn man nur fest daran glaubt und positiv denkt oder sie vom Universum genug stark wünscht, das haben wir wohl alle schon mal in der einen oder anderen Form erlebt (+/-).
Doch auch das Gegenteil.
Die Wünscher unter uns sagen dazu dann „du hast es dir wohl nicht wirklich richtig gewünscht“.

Ich denke Pannen und Pleiten gehören nun mal genauso zum Leben wie Erfolg und Glück.

Sind die Dinge gar vorbestimmt und es spielt keine Rolle, was du tust oder lässt, und es kommt einfach so, wie es kommen muss ohne dein zu tun.

Ehrlich gesagt ich weiss es nicht und wenn spielt es eine Rolle?

Denn angenommen alles wäre vorbestimmt dann wohl auch meine Gefühle und Reaktionen.
Ob ich nun mit viel Elan oder Widerstand durch mein Leben schreite einen grossen Job tue oder als graue Maus mein Leben friste, wäre dann eben vorbestimmt und somit auch völlig ok.
Eine meiner Grossmütter, war im Gegensatz zu mir, sehr religiös sie predigte uns, Gott zu vertrauen.
Gottvertrauen meint wohl, darauf zu vertrauen, dass wie und was auch immer ist, so ist, wie es sein soll.

Oft eine unvorstellbar harte Prüfung!

Ob es Ihn Gott oder irgendeine Macht gibt, die vorbestimmt oder nicht –  mir persönlich gefällt der Rat von Stephen HawkingTu dein Bestes und dies beziehe ich auf den Moment jetzt.
Stephen Hawking ist ein grosser Physiker wie Albert Einstein auch und der soll gesagt haben, alles ist Relativ und so ist es mit „meinem Besten“ halt auch.

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Gebe ich mein Bestes für mich, den Partner, die Kinder, den Job, den Chef und warum?

Gerade zum Jahreswechsel legen wir Vorsätze, Budgets, Strategien und sogar Visionen fest, doch warum und für wen oder was?

Klaus Konstantin schreibt in seinen Büchern „dort wo dein grösstes NEIN ist, schreit deine Seele JA“.

Wenn du nicht Ja zu dir sagst, so sagst du Nein zu dir!

Also gib dein Bestes für Dich!

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Gerrit Jäger

 

In der Zange der Fremdbestätigung

In der Zange der Fremdbestätigung

 

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Wir Menschen suchen nach Selbst- und Fremdbestätigung in der Beziehung und auf der Arbeit.
Fremdbestätigung ist etwas Grossartiges, sie kann uns zu Höchstleistungen motivieren.

Die Sucht danach macht uns nicht nur auf der Arbeit, sondern in jeder Beziehung zum Abhängigen ja oft sogar zum Sklaven.

Dabei sind wir jedoch weniger Opfer als vielmehr Täter, auch wenn wir es umgekehrt fühlen!
Denn zum Sklaven machen wir uns durch unsere Sucht nach Selbst- und Fremdbestätigung.

Was wollen wir da bestätigt haben?

Der zu sein, der wir sind oder der den wir glauben zu sein oder sein möchten?

Im Unterschied zur Selbstbestätigung (be-) nötige ich bei der Fremdbestätigung, ein Gegenüber, welches mir bestätigt, was ich glaube oder glauben möchte zu sein.

Verzwickt wird es wenn es eine Abweichung zwischen dem, was ich sein möchte und dem was ich glaube zu sein gibt .

Möchte ich z. B. so genommen werden, wie ich bin und bekomme von meinem Gegenüber ein OK oder sogar ein ich mag Dich bestätigt, doch sagt mein Glaube das Gegenteil, so werde ich weitere Bestätigungen unter erschwerten Bedingungen ein fordern so lange, bis ich meinen Glauben bestätigt erhalte.
Sagt mir mein Gegenüber darauf, du bist so nicht mehr OK oder sogar ich hasse dich, dann ist mein Selbstbild bestätigt doch mein Wunsch so genommen zu werden, wie ich bin ist nicht erfüllt.

Wütend und zutiefst verletzt sehe ich mich als Opfer und sicherlich nicht als Täter.

Hier schafft Bewusstsein Selbstkorrektur.

Das Abholen eines „ich bin nicht OK“ kann je nachdem, was mein Gegenüber von mir möchte lange dauern.
Kümmere ich mich z. B. berührend oder in einer anderen über-griffigen Weise, aus einer Machtposition wie Vorgesetzter, Trainer, Lehrer, Filmproduzent etc. um mein Gegenüber kann die Angst vor den Konsequenzen eines klaren Neins zu einem gespielten ja führen.

In meiner beruflichen Praxis habe ich oft erlebt das Vorgesetzte klar verlangten, dass wir Überstunden und Samstagsarbeit schieben sollten und auch noch gratis, dies nicht selten unter mehr oder weniger deutlicher Androhung von Konsequenzen.
In nahezu 100 % dieser Fälle ging es nicht wirklich um notwendige Arbeiten, es ging nicht mal um das Gefühl der Macht, sondern um so was wie „ich möchte, das du mich magst und bewunderst, auch wenn ich mich wie ein Oberarsch verhalte“ oder schlicht ich halte es mit meiner Frau nicht mehr aus und möchte nicht alleine sein sondern mit Freunden.

Zugegeben der Gebrauch des Zauberwortes Nein ist nicht immer leicht und Angesicht der Konsequenzen nicht immer ratsam.
Bei einem meiner Chef hatte ein verpacktes Nein *, gereicht er trat nie mehr mit der Frage nach Samstagsarbeit an mich ran.
* Oh am Samstag gehe ich mit dem Bike auf den Berg, kommst du mit? Das wäre toll! „Nein“. Wie schade!

Ein Nein im Aussen ist ein Ja zu dir, es befreit dich aus der Opferrolle.

Thomas Walser schreibt auf seinem Blog „Guter Sex“ (http://www.dr-walser.ch/sex/) zur Fremdbestätigung.

„Verzichten Sie darauf, sich den anderen „zurecht zu schmieden“, indem er irgendetwas tun, einsehen oder zugeben soll. Sie benutzen ihn sonst nur als „Aussenstation“ für die eigene Person, die Gutes für Sie tun und Mängel beheben soll. Konzentrieren Sie sich lieber auf sich selbst und geben Sie sich selbst das, was Sie vom anderen sehnlichst erwarten (Selbstbestätigung bzw. Selbstregulation anstelle von Fremdbestätigung bzw. Fremdregulation). Öffnen Sie sich Ihrem Partner, ohne von ihm zu erwarten, dass er Gleiches tut oder Ihre Äusserungen akzeptiert. Machen Sie auch ihr sexuelles Selbstwertgefühl nicht vom anderen und deren Reaktion abhängig. Indem Sie sich dem anderen zeigen, wie Sie sind, geben Sie sich bereits selbst die Bestätigung, so auch sein zu dürfen! Permanente Auseinandersetzungen darüber, wie etwas wirklich war, sind ein verlässlicher Gradmesser, dafür, wie abhängig man von der Bestätigung durch andere ist. Auch Ängste (Defizite in der Selbstregulation) sind wichtige Hinweise, auf eine noch unzureichende Differenzierung. Und nicht zu vergessen: Wer sich von der Meinung anderer abhängig macht, wird dadurch manipulierbar!“

Dies finde ich, ist ein guter Hinweis, um was es im Leben gehen könnte.

Konzentration auf uns selbst, uns selber, dass geben was wir vom anderen sehnlichst erwarten.
Das löst die Zange der Fremdbestätigung nicht nur beim Sex 😉.

Gerrit Jäger

 

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Erfolg: Was tun, um endlich auch was zubekommen.

Erfolg: Was tun, um endlich auch was zubekommen.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück! Was muss ich tun, um endlich was zurückzubekommen?

Die Frage stellen wir an unsere Partner, Lebensgefährten, Chefs, ans Leben und sogar an Gott.

Wir fordern Geben und Nehmen (eigentlich meinen wir bekommen) sollte im Gleichgewicht sein.

Damit ist es auf dem Tisch!

Wir geben um zu bekommen und erwarten mehr zu bekommen, als wir geben oder mindestens gleichviel.

Genau genommen ist für die meisten von uns Geben eigentlich Nehmen, und zwar in jeder Beziehung.

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Als Unternehmer investiere ich in einen Mitarbeiter, bezahle Ihm Lohn um ein Vielfaches mit seiner Arbeit zu verdienen.

Als Mitarbeiter arbeite ich für den Lohn und erwarte noch zusätzlich Lob, Anerkennung, Respekt, ein Weihnachtsessen, gratis Kopien einen Parkplatz und, und, und.

Von meinem Lebenspartner erwarte ich, dass er meine Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen erfüllt mich liebt und wenn möglich es mir in meiner Liebessprache immer wieder beweist.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Es ist wie an Weihnachten, wenn du etwas gibst, ohne jegliche Erwartung auf eine Gegenleistung dann machst du ein Geschenk, ansonsten machst du ein Geschäft, dass du dann hinsichtlich seines Erfolges bewertest.

Du schenkst einem Kind einen Teddy, so einen tollen wie du damals immer selber haben wolltest und das Kind wirft den Teddy beiseite.
Es strahlen keine Kinderaugen dafür kannst du den Schmollmund bestaunen.
Bist du jetzt enttäuscht, betrübt, entsetzt oder gar wütend?
Dann hast du wohl etwas anderes erwartet!
Erwartet also war es kein Geschenk, sondern ein missratenes Geschäft.

 

Die meisten Geschenke gelingen und bleiben als Geschäfte unentdeckt.

Vielleicht kriegst du für die Rosen sogar einen Kuss oder mehr.

Habe ich dich erwischt und du fühlst dich ertappt und schlecht dabei.

Nicht doch wir alle machen Geschenke als Geschäfte und manipulieren unsere Geschäfts-Partner damit sie, auch ja, unsere Erwartungen erfüllen.

„Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück“ ist nichts anderes als ein (oft emotionalisierter) Versuch dich oder dein Gegenüber zur Erfüllung stillschweigender Erwartungen zu drängen.

Steigerungsform wäre „Ich liebe dich so sehr und gebe dir so viel mehr als du mir“.

Kennst du das auch und sagst jetzt „my to“, dann bedenke dein Gegenüber ist dein Spiegel.

Also was hat das mit dir zu tun?

Wen dein Spiegel grosse Erdwartungen an dich stellt, dann bist du es, der diese Erwartungen an dich stellt.

Du möchtest viel Liebe geben / dir viel Liebe geben.

Wen dein Spiegel dich emotional zum Geben drängt, dann bist du es, der mehr geben möchte, und zwar emotional.

Stellst du deinem Spiegel die Forderung, er solle dir mehr geben, dich mehr um dich kümmern und dir seine Liebe zeigen.

So meint dies:

Du sollst dich lieben, um dich kümmern und dir mehr geben.

Wir können über und mit unseren Spiegeln schimpfen so viel wie wir wollen, doch eigentlich tun wir es nur mit uns.

Es geht immer nur um uns und wenn wir tatsächlich ein holgrafischer Teil des Ganzen sind, geht es somit immer nur ums Ganze.

Gerrit Jäger

 

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Wenn man das Unerwartete sehen will, darf man nichts erwarten

Wenn man das Unerwartete sehen will, darf man nichts erwarten

Wenn man das Unerwartete sehen will, darf man nichts erwarten.

Wir stecken voller Erwartungen, Erwartungen die wir an unsere Umwelt haben und Erwartungen von denen wir denken das unsere Umwelt sie von uns erwartet.

Wenn wir von erarbeiten sprechen ist jedem klar, es geht ums Arbeiten, oft sprechen wir dann sogar von hart erarbeitet und dies meint, wir haben für etwas hart gearbeitet.

Im Duden steht zur Bedeutung von Erwartung:

  1. Zustand des Wartens, Spannung.
  2. Vorausschauende Vermutung, Annahme, Hoffnung.

Erwarten meint also auf etwas warten oder besser hoffnungsvoll warten.

Wenn trotz warten das Erwartete nicht eintritt, sind wir enttäuscht, also von unserer Täuschung befreit.

Lohnt sich den das Warten überhaupt?

Offen bar schon sonst würden wir es  nicht tun oder ist es einfach nur angenehm, weil wir dann eine Ausrede haben offensiv etwas zu tun.

Tun also handeln ist gefährlich, es ruft Veränderungen hervor und provoziert Fehler, doch warten auch!

Wie lange wartest du bereits auf eine Lohnerhöhung oder das deine Kinder ihr Zimmer aufräumen?

Nichts zu erwarten wird von den Erwartenden meist als eine Art von hoffnungslosem Passivismus gesehen.

Nichts zu erwarten, meint auf nichts zu warten.

Doch was meint das nun im praktischen Leben?

Sich freuen über das Unerwartete oder?

Wenn ich etwas will, dann handle ich?

Doch wenn ich handle, weil ich etwas will, dann erwarte ich doch etwas?

Suche ich mir einen neuen Job, weil ich im Alten unzufrieden bin, dann erwarte ich doch hoffnungsvoll, dass es im Neuen anders ist.

Räume ich das Zimmer meiner Kinder auf, dann ist es zumindest einen Moment lang entsprechend meinen Erwartungen.

Wie sieht es aus, wenn Andere etwas von mir Erwarten oder ich annehme, dass sie das tun?

In der Regel ist es so, dass Arbeitgeber von dir erwarten, dass du was tust für deinen Lohn. Manchmal erwarten sie auch Dinge, die dir echt zuwider sind und sie teilen dir auch unmissverständlich mit, dass sie darauf warten.

So was taten wohl deine Eltern auch und du tust es wider mit deinen Kindern.

Deinen Kindern hast du beigebracht, dass das Zauberwort „bitte“ heisst. Nun es gibt noch ein zweites Zauberwort, welches am richtigen Ort angewandt viel machtvoller ist als das erste. Das zweite Zauberwort heisst „NEIN“. Deine Kinder kommen da ganz ohne dein Zutun dahinter. Dies war bei dir nicht anders!

Was gibt dem „NEIN“ seine Macht?

Die Macht kommt aus deiner Bereitschaft, die Konsequenzen zu tragen, also ein Risiko ein zu gehen.

Ein Risiko für dich, für dein Leben einzugehen. Klaus Konstantin schreibt in seinen Büchern „dort wo dein grösstes NEIN ist, schreit deine Seele JA”.

Das heisst nichts anderes, als “ein NEIN im Aussen ist ein JA im Innen”.

Sagen deine Kinder nein zu deinen Erwartungen an sie, sagen sie ja zu sich selber, mit dem Risiko, das du enttäuscht bist, schmollst, wütend wirst und sie bestrafst.

Sagst du Nein zu deinem Job, sagst du ja zur Konsequenz, dass du kein Job mehr hast und du sagst ja zu dir aber auch nein zu zumindest einem Teil deiner Erwartungen an dich und das vermeintlich sichere Leben.

Dies fällt schwer, da du weisst, was du nicht willst und da das Dasein ohne Geld Generator auch dazu gehört ja dies scheint dir deine grösste Angst zu sein.

Ja, zu mir sagen ist riskant.

Neulich habe ich beim Landen mit dem Gleitschirm was falsch gemacht und hatte eine harte Landung auf dem Steissbein. Nach dem Röntgen im Spital war klar noch einmal Glück gehabt.

Doch Glück oder Unglück wer weiss, dass schon.

Jedenfalls kommt das Unerwartete meist auch unverhofft.

Wenn du nicht Ja zu dir sagst, so sagst du Nein.

Logisch oder?

Wie wäre es wen dein Lebenspartner oder dein gewünschter Lebenspartner Nein zu dir sagt?

  • Wie fühlt sich das an?
  • Spürst du dann Wut und Trauer?
  • Zerreisst es dich vor Liebeskummer?
  • Hast du wochenlang Trennungsschmerzen?

Und wie fühlt es sich an, wenn du nein zu dir sagst?

Nicht speziell bin ich mir ja gewohnt, oder?

Die Zeit heilt alle Wunden.

Wir sind es gewohnt Wut, Trauer und seelischen Schmerz weg zu drücken.

So wie Wasser hinter die Staumauer doch ist der Druck zu gross? Was dann?

Dann besteht das Risiko, dass die Mauer bricht!

Öffnest du jedoch rechtzeitig den Abfluss und lässt das Wasser auf deine Mühle laufen? Was dann?

Möchtest du ja zu dir sagen, so lange du noch lebst? Dann wäre es jetzt Zeit dafür!

Verzasca Dam in der Schweiz photo © swissdams.ch

Wir haben es gelernt uns selbst zu unterdrücken und nach Jahrzehnte langem Nein haben wir keine Ahnung oder trauen uns gar nicht mehr daran zudenken was und wo unsere Mühlen sein könnten.

Möchtest du ja zu dir sagen, so lange du noch lebst?

Dann wäre es jetzt Zeit dafür!

In einer Beratung kann ich dir Mut dazu machen und dir beim Erkennen der Muster deiner Neins zu dir helfen.

Mein Seminar „Folge deiner Sehnsucht“ ist ein guter Starter auf dem Weg zum Ja.

 

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Was tun, wenn du die Projektionsfläche deines Partners bist?

Was tun, wenn du die Projektionsfläche deines Partners bist?

Was tun, wenn du die Projektionsfläche deines Partners bist?

Freu dich! Denn wie auch immer dies beruht auf Gegenseitigkeit.

Jeder Partner geht mit dir in Resonanz und dient als dein Spiegel wie auch du sein Spiegel bist.

Aber was nun, wenn er oder sie bei dir seine Gefühle ablädt und dich mit seinen Emotionen überschwemmt?

Dann ist dies kein Zufall! Doch was hat das mit dir zu tun?

Als mittlerweile glücklich Geschiedener, habe ich mir diese Frage retrospektive oft gestellt. Alles aber wirklich alles was ich wahrnahm, hatte etwas mit mir zu tun, egal ob ich es als gut oder schlecht interpretierte.

Gleiches gilt auch für die Arbeit, alles was bei mir was auslöst, hat primär mit mir zu tun.

Als schlecht habe ich (tue ich noch immer) alles bewertet was bei mir das Gefühl von Ablehnung auslöste und als gut alles was mich Liebe, Anerkennung und Annahme fühlen liess.

Auslöste und fühlen lies” ist im Falle einer Spiegelung nichts anderes als eine im Andern erkannte selbst Projektion. Das heisst, meine gefühlte Ablehnung durch mein Visavis ist nichts Anderes als meine Ablehnung meiner selbst oder eines Teils von mir.

Bezogen auf gefühlte Liebe durch einen Partner heisst dies, nichts anderes als je mehr ich mich geliebt fühle oder liebe für meinen Partner fühle umso mehr liebe ich den Teil, den ich in meinem Partner von mir sehe.

Verlasse ich nun meinen Partner, so verlasse ich so gesehen den Teil von mir den ich in Ihm oder Ihr von mir gesehen habe.

Verlasse ich meine Partnerin wegen einer Anderen, liegt dies dann wohl darin das ich mich, also ein oder mehrere Teile von mir, im neuen Spiegel zumindest im Moment, besser zu sehen gedenke oder ich Teile von mir die ich in meiner Partnerin erkenne nicht mehr aushalte.

Da nicht jeder Spiegel / Partner uns die gleichen Teile in der gleichen Intensität zu zeigen vermag, halten wir uns vielleicht mit einem anderen Partner deutlich besser selber aus.

An einem Partner wachsen heisst nicht, ihn so zu verändern das wir uns selber besser ertragen, annehmen oder lieben können. Viel mehr können wir nur wachsen in dem wir uns besser anzunehmen lernen dazu dienen uns Partner und wir ihnen.

Dies trifft natürlich nicht nur auf Lebenspartner, Sexualpartner, Familie oder Freunde zu dies, trifft auch auf Arbeitskollegen und in hohem Masse auch auf den Chef zu und ganz, besonders wenn du Single bist.

Auf der Suche im Aussen nach Liebe, Lob und Anerkennung werden wir automatisch zu Bettlern.

Damit kann man als Chef arbeiten und natürlich als Arbeitnehmer genauso. Denn die meisten Chefs sind auf der gleichen Suche.

Fazit: Die meisten, wenn nicht alle, Konflikte zwischen Menschen oder Mensch und Tier beruhen auf dem nicht erfüllten Wunsch Liebe, Lob und Anerkennung im Aussen zu finden. Im Frieden mit der Welt bist du erst, wenn du Liebe und Annahme in genügendem Masse in dir selber findest. Um dies zu erkennen brauchst du die Projektion im Aussen, die dir zeigt, wer du bist und wie du tickst.

Also ein Hoch auf alle die, die es zulassen, dass du sie, als Projektionsfläche brauchst und auf alle Teile von dir, in dir.

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Was tun, wenn dein Boss nicht entscheidet

Was tun, wenn dein Boss nicht entscheidet

Wenn dein Boss Entscheidungen vor sich hinschiebt, kann dies sehr mühsam sein.

Ganz besonders frustrierend ist es, wenn er wider deinen Rat nicht entscheidet.

Es ist ein riesen Unterschied, ob die merkwürdige Kollegin aus der Abteilung nebenan keine grossen Stücke auf dich hält oder ob es der Chef ist, der dir nicht vertraut.

Es gibt viele Gründe Entscheidungen auszusitzen und auf eine Lösung durch die Zeit zu hoffen und in den meisten Fällen ist dies sogar die beste Entscheidung. Doch wer weiss das schon.

Wenn dein Chef nicht auf deine Vorschläge und deinen Rat eingeht, muss das nicht zwangsläufig heissen, dass er ein Problem mit dir hat.
Meistens ist es so, dass er generell zum Aussitzen neigt und erst, wenn du ihn spüren lässt, dass er nicht entscheiden kann, er ein Problem mit dir haben wird.

Da niemand zufällig den Chef hat, denn er hat, solltest du dich fragen, was hat das mit mir zu tun?

Sobald du etwas in deinem Umfeld wahrnimmst und ganz speziell, wenn es dich nervt, solltest du dir diese Frage stellen.
Den Nerven tust du dich ab dem Verhalten eines Anderen.
Im Fall deines Chefs, der wider deinen Rat nichts tut, oder genauer nicht das tut, was du von ihm erwartest, bist du der Aktive also der Täter.

Hier geht es also nicht um die Firma oder den Chef, sondern um dich und darum das du die Anerkennung, die du gerne möchtest, nicht bekommst.

Mir ging das auch lange so. In der Schule auf der Arbeit und in der Beziehung.

Sind wir wirklich angewiesen auf Anerkennung im Aussen?

Ohne unseren Partner, Chef oder unsere Freunde und Kollegen, die uns bestätigen und uns helfen unser Bild von uns aufrecht zu erhalten, wer sind wir dann?

Sind wir wirklich angewiesen auf Anerkennung im Aussen? Ohne unseren Partner, Chef oder unsere Freunde und Kollegen, die uns bestätigen und uns helfen unser Bild von uns aufrecht zu erhalten, wer sind wir dann?

Unser Bild von uns ist fast immer eine selbsterschaffene Illusion. Genau dasselbe gilt auch für das Bild das wir von unserem Partner, Chef oder unseren Freunden und Kollegen geschaffen haben.

Wenn dein Boss sich nicht entscheidet und dies dich nervt, bedeutet das, dass du dich nicht entscheidest, und zwar für dich!

Was ist zu tun?

Erstens übernimm Verantwortung und sage:

  • Ich bin wütend anstelle von er, sie oder es macht mich wütend.
  • Ich nerve mich anstelle von er, sie oder es nervt mich.
  • Ich liebe mich anstelle von ich liebe dich.

Zweitens entscheide dich für dich

und trage die Konsequenzen genauso wie du es von deinem Chef, Partner oder wem auch immer erwartest.

Die Frage, was hat das mit mir zu tun, führt zur Anerkennung.
Ich erkenne an, setzt Erkennen, Selbsterkennen vorweg.

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