Wie finde ich die Ziele die mich begeistern

Wie finde ich die Ziele die mich begeistern

Macht Ziele setzen Sinn? Falls du davon nicht überzeugt bist, lies diese Anregungen und überlege selbst, ob und wofür Ziele sinnvoll sein können.

Wenn ich über Ziele und Ziele setzen rede oder schreibe, begegne ich oft folgenden Einstellungen:
  • Ich setze mir keine Ziele mehr
  • Man sollte eher aus dem Herzen leben, als mit dem Verstand
  • Ich lebe einfach im Fluss des Lebens
  • Wenn man sich Ziele setzt, dann jagt man nur etwas hinterher
  • Ziele setzen bedeutet, dass man nicht akzeptiert, was gerade ist
  • Diese Idee, erst wenn ich dies oder jenes erreicht habe, dann bin ich glücklich, kann nicht funktionieren.

Aus diesen Überlegungen heraus denken diese Menschen dann oft, dass es falsch ist, sich Ziele zu setzen.

Doch ist das so?

Ziele Gerrit Jäger

ein klares Ziel

Vielleicht verhält es sich ja etwas anders?

Denn ich kann diesen Aussagen durchaus zustimmen. Ich komme aus einer Zeit und einem Elternhaus in dem der Verstand sehr bestimmend war. Alles musste vernünftig durchdacht werden. Und Gefühle waren da eher störend und lästig. Sie wurden systematisch unterdrückt. So verhielt ich mich dann auch sehr lange Zeit. Bis meine Gefühle mit aller Macht hoch kamen. So stark, dass nichts mehr ging. Ich funktionierte nicht mehr. Ich lebte nur noch im Gefühl. Denn diese Seite hatte ich so lange vernachlässigt. Das war jetzt wichtig für mich. Ich lebte in den Tag hinein. Ich fing an zu spüren und zu fühlen. Mit allen Höhen und Tiefen.

Eine sehr wichtige Zeit, in der ich sehr viel über mich gelernt habe. Doch eins wurde auch immer mehr klar. Ohne den Verstand und ohne die Möglichkeit, sich selbst zu Handlungen zu bringen, landete ich wieder in einer Sackgasse. Ich konnte nichts so recht verwirklichen. Hüpfte von einer Idee zur nächsten. Je nach Lust und Laune.

Also galt es auch hier ein sowohl als auch zu verwirklichen.

Ziele verwirklichen mit Herz und Verstand.

Beides ist sinnvoll und wichtig.

So wie ich es für mich erlebt habe, mag es ja auch für einige zutreffen. Denn ja, wenn nur der Verstand regiert und uns von Ziel zu Ziel hetzt, dann stimmt etwas nicht.

  • Doch ist daran das Ziele setzen schuld?
  • Ist das Messer schlecht, nur weil jemand damit mordet?
  • Nützt es Dir wirklich, völlig darauf zu verzichten, dir eigene Ziele zu setzen?

Ich denke nicht!

Sich selbst Ziele zu setzen ist ein Werkzeug. Und als ich gelernt habe, dieses Werkzeug kunstvoll und gut anzuwenden, konnte ich meine Ziele auch im Einklang mit meinemHerzen, meiner Seele, meinem Unbewussten und meinem Verstand verwirklichen. Denn wenn ich das tue, dann ist dies absolut schöpferisch.

  • Wie sonst kannst du beispieslweise wundervolle Gebäude errichten, in denen Menschen gesund und glücklich leben?
  • Wie sonst kannst  Arbeitsbedingungen schaffen, die Menschen erfüllt?
  • Wie sonst kannst du deine Vision eines guten Lebens in die Welt bringen?
  • Wie sonst kannst du das verwirklichen, für das du hier auf der Welt bist?

Der Geist erschafft die Materie, es ist immer erst eine Idee ein Gedanke da.

Und dieser wird dann zu einem Ziel, denn es braucht in dieser Welt Handlungen, um etwas dann  umzusetzen. Ohne ein solches Ziel würde ich hier nicht sitzen und diesen Artikel schreiben. Doch die Art und Weise wie ich dies tue, ist möglicherweise anders, als wenn der Verstand alleine das Ziel bestimmt. Wenn das ganze SELBST in diesem Prozess eingebunden ist, dann gibt es kein Halten mehr. Ich weiß dann mit jeder Faser meines Wesens, dass ich genau das jetzt tun will.

 

Begeisterung und Hingabe,  der Motor für deine Handlungen

Ja auch das kann sehr anstrengend sein, aber hast Du schon einmal erlebt, mit was für einem Gefühl Du dann abends ins Bett gehst, wenn du deinem Ziele einen Schritt näher gekommen bist?

Hast du schon einmal erlebt, dass du bei der Verwirklichung deines Ziels in einen Flow gekommen bist und gar nicht mehr aufhören wolltest?

Dann kannst du dein Ziel verwirklichen in vollem Gewahrsein des JETZT mit dem Gefühl und der Vorstellung der Zukunft, die dich zuverlässig leitet.

Frage dich doch einmal selbst:

  • Wozu könnte es sinnvoll sein, sich selbst Ziel zu setzen?
  • Wer bestimmt deine Zielsetzungen?
  • Wie wäre es, wenn etwas Gestalt annimmt, das vorher nur in deinem Kopf war?

Nur, weil es bisher bei dir oft nicht funktioniert hat, dir eigene Ziele zu setzen, heißt das noch lange nicht, dass es grundsätzlich Unsinn ist.

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Quelle: Warum überhaupt Ziele setzen? – Selbst Coaching Tools

‘Borderline: Der Tod spielt mit uns Katz und Maus

‘Borderline: Der Tod spielt mit uns Katz und Maus

 

Das Familienleben der Autorin (Heidi Dahlsen) ist geprägt von der unermesslichen Seelenqual, die ausgelöst wird von der psychischen Störung BORDERLINE, an der ihre Tochter seit fast zwei Jahrzehnten fast verzweifelt.
Borderline: Der Tod spielt mit uns Katz und Maus

 

 

 

 

Leseprobe:

Niemand kann sich besser in das Seelenleben Leidtragender einfühlen und aus dem sogenannten Nähkästchen plaudern als jene, die selbst erlebt haben, wie nervenaufreibend der ständige Kampf gegen diese Krankheit ist. Sie berichtet ausführlich über ihre persönlichen Erfahrungen und gibt zahlreiche Tipps für den Umgang mit Borderline Betroffenen.

Dieser Ratgeber ist interessant für all diejenigen, die sich mit dem Thema Borderline auseinandersetzen wollen.

Gleich lesen:
Dieses Buch ist ein Ratgeber, nicht nur für BORDERLINER, sondern auch für deren Angehörige sowie alle, die sich über diese psychische Erkrankung informieren möchten.
Seitdem mein Buch „Gefühlslooping“ erschienen ist, nehmen Betroffene Kontakt zu mir auf. Daraus hat sich so manche Freundschaft und somit Vertrauen entwickelt. Diese mir liebgewordenen Menschen konnten sich im Laufe der Zeit öffnen, über ihre Sorgen und Nöte berichten und bekamen im Gegenzug Tipps und Ratschläge von mir.
Während dieser Gespräche habe ich viel erfahren, vor allem wie mies sich alle fühlen und wie die Familien, Verwandten, Freunde, Arbeitskollegen usw. auf das ungewöhnliche, meist aggressiv wirkende Verhalten reagieren. Die Auskünfte haben mich oftmals schockiert.
Die meisten Außenstehenden können mit Borderlinern nicht umgehen, reagieren mit Verständnislosigkeit und Ablehnung. Und Borderliner wiederum sind deshalb dermaßen verzweifelt, weil sie denken, allein zu sein oder befürchten, ausgelacht zu werden. Deshalb ziehen sie sich zurück und grenzen sich selbst aus, was sogar bis zum Suizid führen kann.
Borderliner kennen nur schwarz oder weiß, gut oder böse, Liebe oder Hass. Dazwischen gibt es für sie nichts. Manchmal genügt ein unbedachtes Wort und schon kippt die Stimmung.
BORDERLINE löst eine unermessliche Seelenqual aus, genau wie jede andere psychische Krankheit (Depressionen, Panikattacken, Angstzustände, Burnout) ebenso Krebs, Multiple Sklerose, um nur einige zu nennen; nicht nur für Betroffene selbst, sondern auch für deren gesamtes Umfeld. Die Zeit scheint oftmals stillzustehen, die Lebensfreude schwindet, ebenfalls die Lebensqualität. Diese Diagnosen müssen erst einmal verdaut werden. Nach dem ersten Schock breitet sich oft Ratlosigkeit aus.
Es kommt sehr darauf an, wie die jeweiligen Familienmitglieder und Freunde dies aufnehmen. Haben sie die Kraft, dem Betroffenen beizustehen, ihn aufzufangen und jahrelang sensibel zu unterstützen?!

Meine Tochter leidet an Borderline, dies prägt nun bereits seit fast zwei Jahrzehnten unser tägliches Familienleben. Auch der Kontakt zur Öffentlichkeit (Nachbarn, Lehrer, Behörden, Ärzte usw.) ist sehr schwierig, sodass mich dies vor einigen Jahren anregte, im „Gefühlslooping“ einige Erlebnisse zu veröffentlichen.
Leser meiner Bücher baten mich nach Gefühlslooping“, „Seelenqual mit HappyEnd und Kampfansage – mein Kampf gegen Depressionen, Panikattacken und Gefühlsloopings“ einen Ratgeber zum Thema „Borderline“ zu veröffentlichen, denn niemand kann sich besser in das Seelenleben Betroffener und deren Angehörige einfühlen und aus dem sogenannten Nähkästchen plaudern als jene, die selbst erlebt haben, wie nervenaufreibend das Leben damit sein kann.
Also machte ich mir Gedanken, wie ich all das, was mich zu diesem Thema bewegt, in eine Geschichte bekomme, die oben genanntem Personenkreis hilft, das Ausmaß von BORDERLINE mit anderen Augen zu sehen.
Zuerst gebe ich einen kurzen Rückblick auf meine Kindheit, zum besseren Verständnis für diejenigen, die bisher noch keines meiner Bücher gelesen haben, damit sie die Zusammenhänge besser nachvollziehen können.


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Darum solltet ihr regelmäßig mit dem Gedanken an eine Kündigung spielen

Darum solltet ihr regelmäßig mit dem Gedanken an eine Kündigung spielen

Eine Kündigung oh nein! Da liegt bei Arbeitnehmern in der Regel die grösste Angst und genau da geht es Weiter!

Wieder auf dem Arbeitsmarkt zu sein, ist für viele ein Horror.

Viele Angestellte finden die Vorstellung furchtbar, eines Tages wieder auf dem Arbeitsmarkt zu landen und erneut den oft frustrierenden Bewerbungsprozess durchlaufen zu müssen. Doch Volker Barczynski, Karriere-Coach und Kommunikationsexperte, sieht das vollkommen anders.

„Für mich ist das nicht furchtbar, für mich ist das wunderbar. Früher hat man ja 50 Jahre lang am gleichen Arbeitsplatz gesessen. Heute wechselt man den Arbeitsplatz im Schnitt sechs- bis achtmal in seiner Karriere“, so Barczynski im Interview mit dem Business Insider Deutschland. Und diesen Umstand sieht der Coach nicht nur als positiv, sondern sogar als dringend notwendig an: „Wir sind gut beraten, uns von Zeit zu Zeit selbst auf den Prüfstand zu stellen und zu überlegen, ob wir das, was wir gerade tun, überhaupt noch so wollen.“

Nur an das richtige Ziel geht man mit Herzblut heran

Denn nach Barczynskis Philosophie sollten das Unternehmensziel und das Karriereziel jedes Angestellten sich immer decken. Nur so kann jeder Mitarbeiter sich und seine Ideen mit Herzblut einbringen. Und das ist alles, was zählt: „Ich gehe immer davon aus, dass zwei unternehmerisch denkende Menschen agieren und auch investieren. Es geht auf keinen Fall darum, dem Chef alles recht zu machen. Man muss dessen Ziel natürlich immer infrage stellen und mit dem eigenen Ziel abgleichen.“ Genau das ist der Punkt, der den Coach zu seiner aufsehenerregenden Aussage veranlasst: „Fällt der Zielabgleich negativ aus, will man offenbar nicht länger in diesem Unternehmen arbeiten.“

Arbeit darf kein unhinterfragter Dauerzustand sein

Bei einem bestimmten Konzern zu arbeiten, sollte also nicht zum unhinterfragten Dauerzustand werden. Es muss vielmehr eine immer wieder getroffene, bewusste Entscheidung sein, die lautet: „Ich will mich hier einbringen.“

Von jeder anderen Herangehensweise hält der Experte für Unternehmenskultur nicht viel: „Ich weiß, dass viele ihre Karriere planen wollen. Das hat etwas mit Selbstoptimierung und einer Art von Egoismus zu tun“, so Barczynski.

Karriereplanung hat etwas mit Selbstoptimierung und einer Art von Egoismus zu tun

Doch der ideale Weg sieht anders aus:

„Ich glaube, dass wir in Zukunft den Egoismus verlieren müssen und dass wir unsere Karriereplanung darauf richten müssen, andere groß zu machen.

Ein guter Chef coacht seine Mitarbeiter. Wer eine gute Führungskraft sein will, der muss lernen, wie er andere supportet. Unternehmen brauchen das. Heute brauchen Unternehmen keine Alphatiere mehr. Das ist Geschichte.“

Und genau diese Denk- und Handlungsweise soll jeder auch schon als Mitarbeiter außerhalb der Chefetage üben. Darum rät Volker Barczynski dringend: „Seht euch nicht als Einzelkämpfer, löst euch von der eigenen Karriere und arbeitet im Team auf das Ziel hin, mit dem sich alle identifizieren.

“ Und wenn euch das keine Zufriedenheit bringt: Geht.

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Quelle: News | XING

 

 

Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders

Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders

Dr. Hardy Walle, Internist und Ernährungsmediziner, spricht Klartext zum Thema “Höher, schneller, weiter: Wie sehr schadet uns die Selbstoptimierung?” – Gesünder leben, besser arbeiten, sportlicher werden: Viele Menschen wollen aus ihrem Leben das Perfekte herausholen. Doch aus dem Wunsch, die beste Version des eigenen Ichs zu sein, kann Zwang werden.

Wer langfristig leistungsfähig und gesund sein will, muss weg vom Leistungsterror und Optimierungswahn.

Wer langfristig leistungsfähig und gesund sein will, muss weg vom Leistungsterror und Optimierungswahn. Mit Gesundheit hat der meistens wenig zu tun. Lassen Sie sich vom Arzt beraten, und fragen Sie, worauf es wirklich ankommt. Machen Sie das Richtige statt einfach nur zu viel: Regelmäßig mit Eiweiß und Ballaststoffen fasten, zweimal täglich Gemüse essen, moderat bewegen statt Extremsport treiben und, ganz wichtig: Schlafen Sie!

  • Schlanke Menschen gelten grundsätzlich als fitter und leistungsfähiger
  • Doch wer dauernd Stress hat, kriegt den Bauch trotz Sport nicht weg
  • Wenn’s wirklich um die Gesundheit geht: ab zum Lebercheck beim Arzt!

Längst hat der Trend zur Selbstoptimierung auch die Führungsebenen der Wirtschaft erreicht. Nahmen früher vor allem Stars und Sternchen unter reger Anteilnahme der Hochglanzmagazine ab, tun es jetzt auch immer mehr Vorstände und CEOs. Denn der Chef ist oberster Markenbotschafter und optisches Aushängeschild des Unternehmens. Wer da kein gutes Bild abgibt – sprich schlank und fit ist –, gilt als nicht leistungsfähig und wird schnell „aussortiert“.

Die Freizeit wird zum Wettbewerb

Vor allem angestellte Manager stehen unter enormem Druck. Die Angst vor internen Rivalen, Druck von Chefs, Aktionären und Investoren versetzen sie in einen dauerhaften „Flight-and-fight“-Modus. Viele „kompensieren“ ihn mit weiteren „Herausforderungen“ in der Freizeit: Marathon laufen, Workout, Gewichte stemmen. Und natürlich wird alles getrackt, gemessen und gebenchmarkt. Entspannung? Runterkommen? Meistens Fehlanzeige.

Trotz der ganzen Quälerei lässt der Frust nicht lange auf sich warten. Zwar ist die Figur bei einem entsprechenden Sportpensum so weit in Ordnung, doch der Bauchansatz bleibt. Das ist kein Wunder, denn Stress und dauerhaft hohe Cortisolwerte bremsen den Fettabbau. Die Folge: Der Bauch wird immer dicker, auch wenn der Rest schlank ist. Termine mit Schnittchen und Kekstellern, schlafraubende Reisen und Geschäftsessen mit ordentlich Alkohol führen dazu, dass Leber und Organe zunehmend Fett einlagern. Dabei ist gerade das Bauchfett so gefährlich: Es begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall, produziert Hormone und macht Sie zuckerkrank.

Qualität statt Quantität zählt

Managern, die meinen Rat suchen, sage ich deswegen: Messen Sie lieber Ihren Bauchumfang als Ihren Puls, dann weiß ich, ob Sie gesund oder krank sind. Und lassen Sie Ihre Leber checken. Damit tun Sie tausendmal mehr für Ihre Gesundheit, als wenn Sie nachts noch laufen gehen. Denn wenn Ihre Leber verfettet ist, wird das alles nichts bringen. Das Fett in der Leber verhindert, dass Sie abnehmen.

Quelle: Stoppt den Leistungsterror! Gesundheit geht anders – News | XING

Embodiment – der Einfluss der Körperhaltung auf die Psyche

Embodiment – der Einfluss der Körperhaltung auf die Psyche

Im Alltag sind wir uns meist wenig bewusst, wie stark der Körper unseren Seelenzustand beeinflusst und wie unsere Psyche das Körpergefühl steuert. Beeindruckende Experimente aus der psychologischen Forschung zeigen diese Wechselwirkung auf. Diese Erkenntnis lässt sich auch im Gesundheitsbereich für ein gelingendes Selbstmanagement nutzen, denn eine gute Haltung nützt oft mehr als gute Vorsätze!

Ist ein Mensch starken seelischen Belastungen ausgesetzt, dann macht sich das unter anderem in der Haltung
und im Bewegungsverhalten bemerkbar. Der Körper ist der Spiegel der Seele. Das gehört längst zum Allgemeinwissen und daher sollte eine gründliche psycho-soziale Anamnese fester Bestandteil jeder therapeutischen Intervention sein.
Die Verbindung von Körper und Psyche beschäftigt seit Jahren die Forschung verschiedener Wissenschaftsbereiche.
Unter dem Begriff Embodiment verstehen wir die Perspektive, dass psychische und kognitive Prozesse immer in Bezug zum gesamten Körper gesehen und untersucht werden müssen. Diese Wechselwirkung hat zur Folge, dass unser psychisches System, unsere Stimmungen, Einstellungen und unsere Wahrnehmung ununterbrochen von unserem Körper beeinflusst werden.

Hier weiterlesen:

Artikel – von Caroline Theiss und Dr. Maja Storch, erschienen im Magazin DIE SÄULE, Forum gesunder Rücken.

Buch:

Bewegen Sie sich besser!: Mit Bewegungsperlen und der richtigen Motivation durch jeden Tag

   https://gerritjaeger.com/

Die richtige Fokussierung bei einem Dilemma

Die richtige Fokussierung bei einem Dilemma

Um ein Ziel zu erreichen, ist es wichtig, dass wir uns darauf fokussieren. Anders ist es bei Problemen oder einem Dilemma.

Da wir uns leider meistens auf das fokussieren, was wir nicht wollen und auf das, was nicht funktioniert, bekommen wir auch nur das, was langfristig nicht sinnvoll ist. Wer kein positives Ziel formuliert und visualisiert, sieht es auch nicht und kann es dementsprechend auch nicht erreichen. Die meisten Menschen haben „Weg-von-Ziele.“ Ein solches Ziel könnte z.B. lauten: „Ich werde mich nie wieder auf Menschen einlassen, die …“ oder „Ich brauche dringend einen neuen Job; mein Chef nervt mich…“ Hier liegt die Fokussierung aber auf dem was ich nicht mehr will und das Ziel hat keine Richtung. „Weg von“ gibt keine konkrete Richtung an, es wird nichts visualisiert. Es kann in jede Richtung gehen, was aber bedeutet, dass ich die nächstbeste Veränderung annehme, da sie ja ohne großen Aufwand das „Weg-von-Ziel“ erfüllt. Wir alle wissen aber was passiert, wenn wir das Nächstbeste nehmen.

Ein gutes Ziel hingegen ist ein „Hin-zu-Ziel„, denn es hat eine konkrete Richtung. Zudem wird es visualisiert und kann sich somit im Unterbewusstsein einprägen. Unser Unterbewusstsein leitet uns unbemerkt auf den richtigen Weg, wenn das Ziel nach gewissen Kriterien erarbeitet wurde.

Ist ein Ziel erst einmal fokussiert, nimmt unser Unterbewusstsein nur noch Dinge wahr, die uns auf dem Weg zum Ziel halten. Ist das Ziel nicht richtig erarbeitet, kann das Ergebnis durchaus unbefriedigend sein.

 

Quelle: Ich kann mich nicht entscheiden – Nicole Bailer