Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück! Was muss ich tun, um endlich was zurückzubekommen?

Die Frage stellen wir an unsere Partner, Lebensgefährten, Chefs, ans Leben und sogar an Gott.

Wir fordern Geben und Nehmen (eigentlich meinen wir bekommen) sollte im Gleichgewicht sein.

Damit ist es auf dem Tisch!

Wir geben um zu bekommen und erwarten mehr zu bekommen, als wir geben oder mindestens gleichviel.

Genau genommen ist für die meisten von uns Geben eigentlich Nehmen, und zwar in jeder Beziehung.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Als Unternehmer investiere ich in einen Mitarbeiter, bezahle Ihm Lohn um ein Vielfaches mit seiner Arbeit zu verdienen.

Als Mitarbeiter arbeite ich für den Lohn und erwarte noch zusätzlich Lob, Anerkennung, Respekt, ein Weihnachtsessen, gratis Kopien einen Parkplatz und, und, und.

Von meinem Lebenspartner erwarte ich, dass er meine Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen erfüllt mich liebt und wenn möglich es mir in meiner Liebessprache immer wieder beweist.

Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Es ist wie an Weihnachten, wenn du etwas gibst, ohne jegliche Erwartung auf eine Gegenleistung dann machst du ein Geschenk, ansonsten machst du ein Geschäft, dass du dann hinsichtlich seines Erfolges bewertest.

Du schenkst einem Kind einen Teddy, so einen tollen wie du damals immer selber haben wolltest und das Kind wirft den Teddy beiseite.
Es strahlen keine Kinderaugen dafür kannst du den Schmollmund bestaunen.
Bist du jetzt enttäuscht, betrübt, entsetzt oder gar wütend?
Dann hast du wohl etwas anderes erwartet!
Erwartet also war es kein Geschenk, sondern ein missratenes Geschäft.

 

Die meisten Geschenke gelingen und bleiben als Geschäfte unentdeckt.

Vielleicht kriegst du für die Rosen sogar einen Kuss oder mehr.

Habe ich dich erwischt und du fühlst dich ertappt und schlecht dabei.

Nicht doch wir alle machen Geschenke als Geschäfte und manipulieren unsere Geschäfts-Partner damit sie, auch ja, unsere Erwartungen erfüllen.

„Ich gebe so viel und bekomme so wenig zurück“ ist nichts anderes als ein (oft emotionalisierter) Versuch dich oder dein Gegenüber zur Erfüllung stillschweigender Erwartungen zu drängen.

Steigerungsform wäre „Ich liebe dich so sehr und gebe dir so viel mehr als du mir“.

Kennst du das auch und sagst jetzt „my to“, dann bedenke dein Gegenüber ist dein Spiegel.

Also was hat das mit dir zu tun?

Wen dein Spiegel grosse Erdwartungen an dich stellt, dann bist du es, der diese Erwartungen an dich stellt.

Du möchtest viel Liebe geben / dir viel Liebe geben.

Wen dein Spiegel dich emotional zum Geben drängt, dann bist du es, der mehr geben möchte, und zwar emotional.

Stellst du deinem Spiegel die Forderung, er solle dir mehr geben, dich mehr um dich kümmern und dir seine Liebe zeigen.

So meint dies:

Du sollst dich lieben, um dich kümmern und dir mehr geben.

Wir können über und mit unseren Spiegeln schimpfen so viel wie wir wollen, doch eigentlich tun wir es nur mit uns.

Es geht immer nur um uns und wenn wir tatsächlich ein holgrafischer Teil des Ganzen sind, geht es somit immer nur ums Ganze.

Gerrit Jäger

 

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