Kennst du dass, du stehst vor einer Aufgabe, die dir wie ein riesiger Berg erscheint. Sie erscheint unlösbar, Panik breitet sich aus. Der Kloss, im Hals, wurde bereits zu einem mächtigen Stein im Bauch.

Wie ist ein Chihuahua ein Pferd?

Büchse für Büchse. Ha, ha, ha dachte ich, als ich den Witz zum ersten Mal hörte.

Genau, grosse Aufgaben, Probleme und Herausforderungen jeglicher Art kann man in kleine verdaubare Happen zerstückeln.

Wie baut man einen Riesen grossen Berg ab?

Genau Ein-Stein nach dem andern.

Ich nenne diese Methode die Einstein Methode.

Die Leute meinen, wenn ich dies sage „das lösen wir am besten mit der Einstein Methode“, jetzt kommt so ein theoretischer, hochstehender wissenschaftlicher Ansatz. Wenn ich dann erkläre, wie die Methode geht, nämlich ein Stein nach dem Andern, höre ich meist ein erleichtertes Lachen.

Wie gehe ich eine Aufgabe an, von der ich denke ihr nicht gewachsen zu sein:

  • Zuerst einmal gebe ich dem Gefühl der Überforderung, der Angst, der Panik oder was auch immer Raum. D. h. ich lasse es zu, nehme es an, lasse mich hineinfallen, solange bis ich am Grund ankomme, also wieder Boden unter den Füssen habe. Dies geht viel schneller, als wenn ich mit Widerstand und Verdrängung darauf reagiere.
  • Manchmal hilft es auch wenn ich mir ein Bild dazu male. Da bei geht es nicht darum dass, das Bild was hergibt oder irgendjemand darüber in Begeisterung ausbricht. Es ist einfach, eine Art Gefühle und Gedanken visuell und motorisch sich entwickeln zu lassen.
  • Der nächste Schritt ist, ich mache mir eine Mindmap. Also eine Landkarte meiner Gedanken bezogen auf die Aufgabe. Dabei beginne ich die Aufgabe in Teilaufgaben zu zerstückeln. Halte dabei auch meine Widerstände, Ängste und Chancen fest.
    Wer Mindmap googled der kann an Hand der Beispiele sehen dass, diese zum Teil wahre Kunstwerke sind.

Es gibt auch Software dafür. Ich verwende, Maindjet damit kann man Abhängigkeiten, Ressourcen, Prioritäten, Netzpläne und Gantt Diagramme (Projektpläne) darstellen.

Vorteile einer Software dazu sind für mich die Rechtschreibekontrolle und die Möglichkeit Äste herum zuschieben, zu kopieren, zu löschen und ich kann die Map auch noch eine Woche später entziffern.

Steht die Map mal in groben Zügen, ist die grosse Aufgabe also in kleinere Aufgaben aufgeteilt. Manchmal sind auch diese noch zu grosse Broken und müssen weiter verfeinert werden.

Irgendeinmal bin ich dann so weit dass, der Berg in viele kleine für mich tragbare Steine aufgeteilt ist.

Jetzt habe ich die Möglichkeit, darüber nachzudenken was ist wichtig, in welcher Reihenfolge und viel lange wird es dauern, und kann dies vielleicht auch ein Anderer für mich tun.

Wie der Chihuahua Büchse für Büchse oder eben Ein-Stein nach dem andren, löse ich nun die Aufgabe.

https://gerritjaeger.com/

„Die reine Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)