7 Methoden, um die Angst vor dem Scheitern zu überwinden

7 Methoden, um die Angst vor dem Scheitern zu überwinden

In meinem Blog die Einstein Methode, um Berge zu versetzen, beschrieb ich, wie der Berg in viele kleine tragbare Steine aufgeteilt wird. Was die Möglichkeit gibt, darüber nachzudenken was ist wichtig, in welcher Reihenfolge, wie lange wird es dauern und kann dies auch ein Anderer tun.

Oft sehe ich wie Menschen dennoch ihre Aufgaben nicht Ein-Stein nach dem Anderen lösen. Sie versuchen gleich mehrere auf einmal zu bearbeiten getrieben durch die Angst zu versagen oder vor einer grossen Kraft im Aussen. Das Resultat endet nicht immer in einem Burn-out aber oft bestätigt sich einfach Ihre Angst und sie versagen.

Die grosse Kraft im Aussen ist oft der böse Chef oder konkurrenzierende Mitarbeiter oder Mitanbieter. Die Angst vor dem bösen Chef kann nur wirken, wenn man mit sich selber im Mangel ist. Wenn du in diese Angst hinein fühlst, wird die Angst sich mit Wutverbinden, du wirst die Wut gegen deinen Chef richten. Wie kann er nur … Dies bringt dich in die Ohnmacht, du machst dich so zum Opfer.

Alles nur Ablenkung den du bist der Täter, du lenkst deine Wut auf deinen Chef. Dies obwohl du weisst dass, der Grund für deine Ohnmacht deine Angst ist, welche dich daran hindert deinem Chef Nein zu sagen.

Was dein Chef von dir will, ist das du die Aufgabe in möglichst kurzer Zeit zu seiner Zufriedenheit und vielleicht noch ein bisschen mehr erledigst. Wie viele Steine du dabei auf einmal trägst, wird ihm egal sein solange er deinen Plan, wie die Aufgabe effektiv gelöst wird, kennt.

Ob du dabei draufgehst oder nicht, wird im nur dann egal sein, wenn er nicht mehr an der Lösung weiterer Aufgaben durch dich Interesse hat.

Deine Angst vor den Konsequenzen (wie auch immer sie aussehen) eines Neins ist meist nicht notwendig. Da das Nein, wenn du deinem Boss deinen Lösungsweg aufzeigen kannst, du meist nicht aussprechen musst.

Möglicherweise (fast sicher) wird er den Zeitplan und den Kostenvoranschlag deines Vorschlags kürzen wollen. Dies ist aber meistens die Chance herauszufinden, dass, du die Aufgabe grösser gesehen hast, als sie ist.

Doch oft fühlen wir uns gerade dort, von grossen Aufgaben überfordert, wo wir selber unser Boss sind.

Die Angst nicht erfüllen zu können ist oft die Angst vor folgenden Konsequenzen:

  • Ich werde ausgelacht.
  • Was denken die Andern wohl von mir:
    • Wenn ich es tue.
    • Wenn ich dabei versage (wieder einmal).
  • Ich setze mein Vermögen, meine Sicherheit, meinen Job oder die Karriere dabei aufs Spiel.

Ja oft sind die Ängste bei ich bezogenen Aufgaben um ein vielfaches grösser als bei Aufgaben die wir für Andere (Chef, Kunden, Kollegen oder Freund) lösen sollen oder dürfen.

Logisch da trägt ja endlich ein anderer die Konsequenzen (Risiken und Chancen).

Die Lösung dieser Aufgaben liegt meist in der Aufgabe der Ursachen hinter den Ängsten!

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Hilfe ich vergammle vor der Glotze. Was nun?

Hilfe ich vergammle vor der Glotze. Was nun?

Das Leben verplempert!

Kennst Du, dass alles ist wieder einmal scheisse, Du könntest explodieren, alles zerschlagen und zerfetzen.

Der Job oh nein, Stunden, Tage sinnloser, stumpfer blöder arbeit und weit und breit kein Ausweg.

Weit und breit kein Partner, der Dir zuhört, Dich in den Arm nimmt, zusammen mit Dir, was unternimmt.

Dazu bin ich eh zu müde!

Hilfe ich vergammle vor der Glotze.

Alles ist total sinnlos und so hoffnungslos.

Dan die Wohnung alles, der Haushalt, Versicherungen, Auto es gibt so vieles, das ich tun sollte. Schaffen, schaffen und bezahlen aber weit und breit kein Sinn im Leben!

Die Unzufriedenheit erdrückt jede Hoffnung.

Irgendetwas muss es doch geben alle die Seminar und Bücher und trotz Berufsberatung und Astrologe es ist zwar eine Ahnung da, von dem, was meinem Leben Sinn geben könnte, aber sie ist und dass war schon das ganze Leben so nicht zu greifen.

Alles schmerzt, der Kopf, der Rücken und vor allem die Seele.

Ich bin so anders, am Liebsten möchte ich nur weg von hier.

Das was im Leben zählt, ist das, was Du fühlen kannst.
Egal welche Reise Du machst, es geht darum, anzunehmen, zuzulassen, auszuhalten und loszulassen.

Es geht nur ums Fühlen nicht ums Denken und all die Modelle, Ideen und Hyps, die uns durchs Leben begleiten sind nur eine Illusion des Denkens. Nun wenn Du auf den Punkt kommst, wo Du verstehst, Dir bewusst wird, dass alles was ist und nicht ist, von Dir so gewollt ist und damit auch gut ist, wie es ist. Dann brauchst Du nichts weiter tun, nur sein lassen, anzunehmen, zuzulassen, auszuhalten und loszulassen und beobachten wie der Verstand dir sagt, warum es so nicht geht.

Gefühle kommen und gehen, ohne steuerbar zu sein. Wir können weder unsere Gefühle und damit unser Leben steuern noch haben wir da einen freien Willen. Niemand ist willentlich in der Lage, z.B. sein Verlangen zu verändern. Sicherlich man den Genuss versagen. Auf die Gefühlswelt hat das ausser einer Verstärkung der inneren Spannungen keinen Einfluss. Verdrängung und Widerstand sind nicht gleich Lösung, sondern die Ursache für gesundheitliche Störungen, Krankheiten und ein unglückliches, dumpfes Leben, das sich wie ferngesteuert anfühlt.

Das menschliche Bewusstsein ist lediglich der Beobachter eines autonomen Gefühls-Prozesses. Den ich entweder zulassen und annehmen oder dagegen kämpfen kann.

Wenn es einen Sinn im Leben gibt dann seine Gefühle bewusst anzunehmen, zuzulassen, auszuhalten. Logisch warum sonst hätten wir Gefühle und ein Bewusstsein. Beobachte, wo Du dich verspannst, also gegen Deine Gefühle in Widerstand gehst, dich dagegen wehrst, sie verdrängst und wie sich dies anfühlt! Beobachte auch Deine Gedanken und wie sie sich auf dein Fühlen auswirken und davon abhängen.

Das ist nach meiner Meinung die einzige Perspektive, die etwas verändert.

(Lies auch “Die Aufgabe ist das Glück)

Die Aufgabe ist das Glück – The task is the happiness

Die Aufgabe ist das Glück – The task is the happiness

Wen die Aufgabe das Glück ist oder gar das Glücklichsein, so ist es, wohl wichtig festzuhalten, was denn eigentlich Glück ist. Nun das Gegenteil von Glück ist Unglück und unglücklich sein das Gegenteil von glücklich sein. Damit können wir Menschen meist mehr anfangen oder?

Freiheit Gerrit Jäger

Glück im Unglück – Unglück im Glück

Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. “Wie schrecklich!” sagten die Nachbarn, “Welch ein Unglück.” “Wer weiss, ob Glück oder Unglück”, erwiderte der alte Bauer. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. “Wie wunderbar!” sagten die Nachbarn, “Welch ein Glück.” “Glück oder Unglück? Wer weiss”, sagte der Alte. Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde zähmen. Er stürzte und brach sich ein Bein. “Wie schrecklich!” sagten die Nachbarn, “Welch ein Unglück!” Der Bauer antwortet nur: “Glück oder Unglück?” Drei Tage später kamen die Soldaten ins Dorf und holten alle jungen Männer in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen. Er blieb als Einziger verschont. Glück oder Unglück. Wer weiss das schon!

Richtig: Wer weiss das schon!

Ob wir etwas mit Glück oder Unglück bewerten, hängt ganz von unserer Sicht weise ab oder anders gesagt unsere Sicht weise ist meist durch unsere Vergangenheit und die daraus interpolierte Zukunft bestimmt.

So gesehen kreieren wir fortlaufend Illusionen, die unser Befinden in der Gegenwart bestimmen. Entsprechend diesen Illusionen, empfinden wir dann Glück oder Unglück und sagen zur Situation das macht mich oder du machst mich ….

Wir fühlen uns dann glücklich, zufrieden oder unglücklich, unzufrieden.

Mit dieser Denke geben wir gleichzeitig Macht und Verantwortung von uns und reissen uns in die Ohnmacht.

So machen wir aus uns Opfer oder Krieger bauen Widerstände auf um sie zu beklagen oder zu bekämpfen. Wir beklagen Probleme oder werden zum Problemlöser ohne zu merken, dass wir dies alles selber kreiert haben. So leben wir in unseren Illusionen im Beruf wie in der Partnerschaft. Wer kennt sie nicht die Vorwürfe an den bösen Chef oder den unfähigen Mitarbeiter oder den Partner, der an unseren Bedürfnissen vorbeilebt.

Die Aufgabe ist das Glück, kann man auch so verstehen:

Glück ist die Aufgabe aller Illusionen.die Kluft zwischen Reich und Arm wird immer grösser

Ist die Aufgabe demnach die Aufgabe aller Bewertung und aller unserer Illusionen dies gäbe uns die Freiheit zurück den Moment zu erleben.

Altes auf zu geben schafft Platz für Neues.

Gäben wir den Groll auf die Ereignisse aus der Vergangenheit auf, so trügen wir in nicht in die Zukunft und wären frei Neues zu erleben, ohne auf alten Bewertungen auf zu bauen.

Im Besonderen im Umgang mit Menschen wäre es von unheimlichem Vorteil Groll frei zu sein. Angenommen wir kämen in eine Sitzung und unser Ego währe unbelastet könnte frei von Groll zu hören und dann unbelastet sachliche Entscheidungen treffen.

Dies wäre ein fantastischer Gewinn!

Wenn ich daran denke in wie vielen Hahnenkämpfe ich unnötigerweise meine Energie und die meiner Kollegen verbraucht habe.

Vorverurteilungen und vorgefasste Meinungen aufzugeben ist auch im technischen Bereich oft ein Lösungsturbo! Dies erlaubt auch, Dinge zu entdecken, die wir sonst nicht sehen würden, weil sie sonst out of the picture währen also nicht in unserer Vorstellung Platz hätten. Siehe auch.

Eitle Wünsche und Groll sind Partner oder Miterzeuger bei der bildlichen Darstellung der Welt, die du siehst. Die Wünsche des Ego hab en sie hervorgebracht, und das Bedürfnis des Ego nach Groll, der zu ihrer Aufrechterhaltung nötig ist, bevölkert sie mit Figuren, die dich anzugreifen scheinen und nach »gerechtem« Urteil rufen. Diese Figuren werden zu den Mittelsmännern, die das Ego benutzt, um Handel mit dem Groll zu treiben. Sie stehen zwischen deinem Gewahrsein und deines Bruders Wirklichkeit. Weil du sie siehst, erkennst du weder deine Brüder noch dein SELBST.

Dein Wille ist dir in diesem sonderbaren Tauschgeschäft verlorengegangen, in dem mit Schuld hin und her gehandelt wird und der Groll mit jedem Tauschhandel zunimmt. Aus Ein Kurs in Wundern

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