Wie verändere ich meinen Chef erfolgreich?

Wie verändere ich meinen Chef erfolgreich?

Gerrit Jäger

Wie verändere ich meinen Chef?

Ihren Chef verändern? Vergessen Sie es!

Sie können keinen Menschen zum Besseren verändern und schon gar nicht Ihren Chef.
Es ist vergeblich, den Vorgesetzten ändern zu wollen.
Dies endet letztlich in einem Kräftemessen, welches auch sollten Sie es Gewinnen, niemandem wirklich einen Nutzen bringt.
Akzeptieren Sie Ihren Chef, wie er ist.

Hier gilt die Erkenntnis: Selbst mit Gewalt kann man einen Ziegenbock nicht melken.

Das Verhalten Ihres Chefs (wie Sie es wahrnehmen) hat immer etwas mit Ihnen zu tun, ob Sie das wollen, oder nicht.
Dies trifft natürlich auch auf das Verhalten aller anderen Mitmenschen in Ihrem Umfeld zu.

Wir stecken voller Erwartungen, Erwartungen die wir an unsere Umwelt haben und Erwartungen von denen wir denken das unsere Umwelt sie von uns erwartet

  • Ihr Chef ist ihr Kunde und Sie sein Dienstleister / Lieferant!
  • Ihr Chef ist weder Ihre Mutter * noch Ihr Vater * und schon gar nicht Ihr Geliebter *. *(oder eben doch)
  • Als Kunde muss er Sie bezahlen und wenn er Sie als verlässlichen Lieferanten halten will, ist für ihn Anstand und Respekt genauso angebracht wie von Ihnen, wenn Sie Ihren Kunden behalten wollen.

Oft erwarten Mitarbeiter von ihrem Chef Liebe und Anerkennung wie von einem Elternteil oder Lebenspartner.
Dies führt nicht nur dazu, dass sie dann auch wie Kinder behandelt werden sondern lässt sie Dinge tun die sie eigentlich nicht tun möchten
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Gerrit Jäger

Sie betteln dann auch bei “Papa“ um Anerkennung oder verhalten sich wie eine Diva oder ein unzufriedener Lebenspartner, wenn sie sich nicht entsprechend geliebt fühlen.
Umgekehrt gibt es natürlich auch Chefs, die in ihren Mitarbeitern einen Elternteil, Kinder oder sogar ihre Geliebte sehen.

Hier bringt die Frage „was hat das mit mir zu tun“ mehr Bewusstsein und somit Selbstkorrektur.

Bin ich mir bewusst, was da läuft, kann ich viel leichter und bestimmter „halt stopp“ sagen und Klarheit für mich schaffen.

Häufig ist der Grund für Ausnutzung mein eigenes Verhalten und meine Sicht der Dinge!

Darum verändere ich meinen Chef erst erfolgreich, in dem ich mich verändere.

 

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Halt stop: «mein Job macht mich krank» was tun?

Halt stop: «mein Job macht mich krank» was tun?

Hilfe mein Job: Macht mich krank – ödet mich höllisch an, – kotzt mich an, – macht mich fertig oder ist es eher mein Chef, der mich nervlich fertigmacht.

Halt stopp!

Hilfe mein Job macht mich krank

Halt stopp!

Es ist nicht die Aufgabe von Führungskräften, ihre Mitarbeiter glücklich zu machen oder sogar zu motivieren.

Tu dein Bestes! Wie Stephen Hawking sagt. Auch wenn du zwischendurch mal in ein schwarzes Loch gerätst.

 

Ent-Täuschung ist ein grosses Geschenk!

Werden Ent-Täuschung und der damit einhergehenden Gefühle angenommen und als Hinweis auf unsere selbst geschaffene Täuschung wahrgenommen führt dieses Bewusstsein zur Befreiung.

Richtig, ab einem gewissen Punkt geht es einfach nicht mehr weiter. Jeder Tag ist der pure Stress, die Arbeit wird mehr und mehr zur Belastung.

In diesem Job werde ich nicht mehr glücklich!

Was für eine Erkenntnis! Nach jahrelanger Illusion und Selbsttäuschung festzustellen hier bin ich am falschen Platz. Es macht mir keine Freude mehr oder hat mir noch nie Freude gemacht.

Höchste Zeit aufzuwachen und aufzuhören Schuldige zu suchen und Verantwortung für dich zu übernehmen!

Wer sich über einen langen Zeitraum zwingt, in einem Job zu bleiben, der unglücklich macht, riskiert seine Gesundheit und bringt irgendwann keine nennenswerten Leistungen mehr.

Hier gilt es konsequent zu sein und sich in aller Ruhe neu zu orientieren.

Wen das Feuer der Begeisterung erloschen ist, ist es, oft schwer überhaupt zu ahnen, für was man dennoch brennen könnte.

Suchst du Klarheit in Bezug auf deine Träume und Ziele? Dann schau hier.

90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen: was tun?

90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen: was tun?

Der rote Faden im Unternehmen führt direkt zu dir – 90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Chiropraktiker, das er seit über zwanzig Jahren immer wieder Patienten vom gleichen Arbeitgeber mit verblüffend ähnlichen Symptomen behandle. Ja, er könne, wenn er so einen Patienten behandle ihn der besagten Unternehmung zuweisen. Das interessante an der Firma sei, dass es der Firma in der Beobachtungsperiode dieser zwanzig Jahre auch immer am Selben mangelte. Dies gemäss den Erzählungen seiner Patienten.

Als unbeteiligter Beobachter gibt es da eine Menge zu Beobachten.

Man sieht da einerseits die Situation der Eigner – des Arbeitgebers und andererseits die der Arbeitnehmer zusammen bilden sie ein System von Reflektoren. Spannen wird es, wenn man selbst Teil davon ist, da kann man sehr schnell und viel von sich erfahren. Aufgepasst das Beobachten selbst macht uns bereits zum Teil der Situation.

Einer meiner Chefs pflegte häufig zu sagen wir, damit waren wir Führungskräfte gemeint, sollten alle einen weissen Schurz tragen. Damit meinte er, dass gute 90 % aller Probleme nicht technischer Natur sind, sondern von Menschenhand geschaffen. Richtig! (Siehe dazu auch Gesetz der Polarität). Ich glaube, Unternehmen sind auch dazu da, zusammen mit ihren Menschen, Probleme mannigfacher Art zu erzeugen. Sie sind ein Spiegel System optimiert auf ihre Player (Eigner, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten). So zu sagen ein Entwicklungslabor oder Spielplatz. Fast wie ein Seminar Gruppe nur schaut da kein Seminarleiter für Dich hin und deutet, was da abgeht.

Du schwimmst sozusagen selber und anstelle zu bezahlen verdienst Du dabei noch.

Als Mitarbeiter sind wir nicht zufällig in der Firma. Wir haben uns den Spiegel selber ausgewählt. Wir haben allem, was wir sehen die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat. Anstelle von Aufregung, Frustration und Wut über den Chef, die Kollegen, die Kunden oder uns selber sollten wir neugierig bleiben und erforschen, was das, was uns erregt mit uns zu tun hat. Den wir haben allem, was wir sehen die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat! Da gibt es also nichts zu jammern, denn wir haben unsere Realität gerade mal selber erschaffen und zu unserer Wahrheit gemacht. Wenn wir diese Wahrheit, nun als selbst erschaffene Illusion erkennen entsteht nach und nach das Bewusstsein das wir auch andere Illusionen kreieren können.
Dieses Bewusstsein gibt uns die Möglichkeit „Halt Stopp zu sagen“ und darüber nach zu denken was das gerade mit uns zu tun hat anstelle uns als Opfer der äusseren Umstände zu erleben und in Frustration ab zu tauchen.

Aus Erfahrung, Frustration,  Trauer und Enttäuschung entsteht Aggression. Dies endet dann oft in körperlichen Unpässlichkeiten oder Krankheit.

Werden Ent-Täuschung und der damit einhergehenden Gefühle angenommen und als Hinweis auf unsere selbst geschaffene Täuschung wahrgenommen führt dieses Bewusstsein zur Befreiung.

Die Moral der Geschichte:

Hast Du einen Job, einen Chef oder Kollegen die Dich nerven, frustrieren, terrorisieren oder dir Freude bereiten, dich zum Lachen bringen so weisst du, genau hier bin ich gerade richtig.

Hier erkenne ich meine selbst gemachte Wahrheit.

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Wie Widerstand im Change Management Prozess meistern?

Wie Widerstand im Change Management Prozess meistern?

Dort wo die Widerstände am grössten sind, geht es weiter!

Hinschauen und zulassen was ist, führt zu Bewusstsein und erkennen der Situation und was sie mit Dir zu tun hat.

Dies gilt nicht nur für mich, sondern genauso für Unternehmen und Dich.
Weigert sich, z.B. ein Unternehmer sich, sich festzulegen was der Sinn seines Unternehmens ist und in der Folge auch Ziele festzulegen.
Gilt es zu klären: Was das bei mir bewirkt, wo liegt die Resonanz?

Löst es bei mir nichts aus, hat es in der Regel auch nichts mit mir zu tun.

Handelt es sich aber um meinen Chef und ich nerve mich, an seinem Verhalten. Hat es möglicher weise mehr mit mir als mit Ihm zu tun. Also geht es hier um mich. Mein Chef ist mein Reflektor oder Spiegel und zeigt mir, wo es bei mir weitergeht. Vielleicht nehme ich genau den Teil von mir, der sich so verhält wie mein Chef, nicht wahr oder ich erlaube ihn nicht.

Was du nicht lebst, lässt dich nicht leben.[1]

Ich habe ein Pferd mit „Hufproblemen“ also habe ich im vor einigen Jahren die Eisen abnehmen lassen und es auf Baar Huf umgestellt. Was eigentlich das Natürlichste währe. Die natürliche Umgebung für Pferde sind wohl nicht die feuchten und saftigen Jura Wiesen, da nutzen sich die Hufe nicht so ab wie sie sollten und so muss man die Hufe feilen und beschneiden. Da mein Pferd etwas abgelegen lebt und ich nur mit Mühe einen Hufbearbeiter auftreiben konnte. Der vor allem im Winter nicht kommen wollte. Habe ich das selber gelernt und es trieb mich manchmal fast in den Wahnsinn, dass die Ergebnisse meiner Verbesserungsversuche nicht meinen Vorstellungen entsprachen.

Also fragte ich mich, um was geht es hier eigentlich? Was hat das mit mir zu tun? Was löst es bei mir aus?

Da wurde mir klar ich mir da ein Problem geschaffen welches mich, auf mein Gefühl von Ohnmacht zurückwarf. Oft begleiten uns solche Gefühle wie ein roter Faden durchs Leben. Sie helfen uns, unsere Sichtweise von uns zu bestätigen.

Suchst du Klarheit in Bezug auf deine Widerstände und Ziele? Dann schau hier.

 

[1]    Klaus Konstantin: Aus Heilung braucht Wahrheit.

Was müssen wir leisten um Anerkennung zu verdienen?

Was müssen wir leisten um Anerkennung zu verdienen?

Du musst im Leben Jemand werden um etwas Besonderes zu sein

Der Wunsch etwas Besonderes zu sein, ist der Wunsch nach Identität aber auch der Wunsch wahrgenommen und angenommen zu sein, ein Teil des ganzen zu sein.

Niemand zu sein meint, bedeutungslos zu sein.

Während meines berufsbegleitenden Ingenieurstudiums arbeitete ich in der Firma wo ich zuvor meine Lehre, als Mechaniker absolvierte.
In den acht Jahren, die ich dort arbeitete, grüsste mich der Direktor der Firma kein einziges Mal. Er ein kleiner etwas runder Mann mit rotem Kopf und meist in Reitstiefeln unterwegs.

Noch ein paar Jahre vor der Insolvenz der Firma kaufte er eine private Waschanlage für seinen Porsche.

er hatte sehr viel Energie in seine Selbsttäuschung investiert
Er grüsste aus Prinzip keine Lehrlinge und offensichtlich auch keine Ex Lehrlinge. Man erklärte sich das so, ein Lehrling ist ein Niemand der zuerst, was werden muss.

Das habe ich verstanden, wer einfach Leute grüsst, die gar nicht existieren (also auch einen Niemand) oder sonst Gespräche führt, ohne das da Jemand zu sehen ist (zu der Zeit gab es noch keine Mobil-Telefone) der wirkt leicht schizophren.

Um wahrgenommen zu werden muss ich also etwas werden, etwas Besonderes sein.

Positiv gesehen wahr es wohl die Intension dieses Direktors uns Lehrlinge nicht zu grüssen also als ein Niemand zu sehen da mit aus uns einmal was werde.

Das ich ist unsere erlebte Wahrnehmung.

Wir sind das, von dem wir denken, dass wir es sind. Alles was wir tun, tun wir um ein bestimmtes Gefühl zu erfahren oder zu vermeiden.

Der Wunsch etwas Besonderes zu sein, ist der Wunsch nach Identität aber auch der Wunsch wahrgenommen und angenommen zu sein, ein Teil des ganzen zu sein.

Um wahrgenommen zu werden muss ich also etwas werden, etwas Besonderes sein.

Niemand zu sein meint, bedeutungslos zu sein.

Dies bedeutet, Ohnmacht und Leere zu fühlen. Das sind Gefühle, die wir verdrängen.

Wir nehmen viel Leid auf uns, um diese Gefühle zu vermeiden nur Vermeidung bringt uns weder in die Fülle noch in die Macht.

Etwas werden zu wollen führt zur Trennung. Zur Trennung von dem was wir sind, es ist selbst Täuschung und führ letztlich in die Depression.

Die Depression als solche wäre heilsam, wenn wir die Gefühle die damit einhergehen zulassen würden.

Was uns fertig macht, ist die Energie, die wir zur Verdrängung aufwenden um möglichst lang unsere Illusion, etwas zu sein das wir werden wollten, aber nie wirklich waren, aufrecht zu erhalten.

Depression, dass mittel unseres Selbst uns von unserer selbst Täuschung zu befreien.

10 Jahre nach der Insolvenz oben erwähnter Firma traf ich den Banker, der damals die Firma betreute. Irgendwie kamen wir auf die Firma und den Direktor zu sprechen der Banker meinte eine Refinanzierung, war unmöglich, da wir den Direktor als beratungsresistent einstuften.

Richtig er hatte sehr viel Energie in seine Selbsttäuschung investiert.

Der Insolvenz ging eine Reihe sehr kostspieliger Fehlentscheide voraus. Schlussfolgerungen externe Berater waren durchs Band als unbrauchbar taxier und Meinungsunterschiede mit langjährigen Mitarbeiter endeten mit der Aussage: Du kannst ja gehen, wenn es dir hier nicht passt.

Kritik ist einfach und sollte immer, in der Frage „was hat das mit mir zu tun“ enden dies schafft Bewusstsein und Klarheit bezüglich der Frage wer bin ich.

Hilfe auf dem  Wege aus der Selbsttäuschung findest du  hier