Annehmen – Loslassen doch wie geht das? Was tun?

Annehmen – Loslassen doch wie geht das? Was tun?

Annehmen, Zulassen, Loslassen wie geht das? Was ist zu tun?

Das scheint für viele die 100.000-Euro-Frage!

Die Fragen, wie geht das und was ist zu tun, zeigt schon den Widerstand dagegen.

Ich habe mir selber jahrelang diese Frage gestellt bis mir auffiel, wie perfekt ich das kann. Aber halt noch nicht immer.
Vor etwas mehr als einem Jahr musste ich mein Fahrrad loslassen.
Es waren eine Beurteilung und eine Entscheidung in einem Bruchteil einer Sekunde notwendig.

Es war schlicht keine Zeit da um in einer Wiederholschleife zu drehen, auf dem Rad der Gedanken zu drehen und sich von Zweifeln hin und her reissen zulassen.

Im Moment des Loslassens, liess ich nicht nur das Fahrrad los, ich war darauf gefasst, gleich auch noch das Leben loszulassen.

Also scheint es in extrem Situationen zu klappen.

Und wo noch?

Überall wo mein ich nicht verletzt wird, also mein Ego nichts zu kämpfen hat.

Ich habe Zuhause ein Balance Board.

Das Teil habe mir ich mir beschafft, um mein Gleichgewicht zu trainieren.
Lange war ich damit so ziemlich erfolglos, bis zu dem Moment wo mir klar wurde, dass ich mich durch nicht im Gleichgewicht zu sein definiere. Mein Gleichgewichtstraining hat also höchst effektive mein Selbstbild gestärkt und damit mein Ich.

Mein Ego hat gegen meinen Wunsch im Gleichgewicht zu sein angekämpft.

Erst das Bewusstsein darüber ermöglichte mir eine Lösung. Noch vor Jahren hätte ich wenn mir, also meinem Ego, jemand so was erzählt hätte, mir so was hätte unterschieben wollen, nur eines gesagt: So ein Quatsch das geht bei mir halt nicht.

 

Erst heute kann ich das annehmen und in meinem Bewusstsein zulassen.
Stehe ich dann mit geschlossenen Augen auf dem Balance Board und gerate ins Wanken, sage ich einfach aha und weiss dann, ich bilde mir das nur ein.

Bewusst sein schafft Selbstkorrektur.

Loslassen ist die automatische Folge des Zulassens, also der Aufgabe aller Widerstände des Ich/Ego.
Heute meditiere ich 20 Minuten auf dem Balance Board.
Dabei trainiere ich mein Gleichgewicht, meine Tiefenmuskulatur und vieles mehr.
Doch vor allem arbeite ich dabei, an meinem Selbstbild ich lasse eine Illusion eine Selbsttäuschung von mir los.

Der geneigte Leser wir vielleicht bemerken, du lässt ein Selbstbild los und schaffst dir gleich ein Neues.

Richtig:

ein Ich definiert sich aus seiner Erfahrung aus der Vergangenheit und bestimmt so wesentlich seine Erfahrung in der Zukunft mit.

Schaffe ich jetzt Bewusstsein und erlaube mir dadurch, jetzt Widerstand loszulassen, ergibt dies erst die Möglichkeit bisher ausgeschlossenes zu Erfahren.

In meinem Fall hier die Erfahrung von im Gleichgewicht sein, also Körperliche und geistige Stabilität.

Und was bitte mache ich, wenn ich mich über Kurtz oder Lang mit meinen Vorgesetzten überwerfe?

Werde dir bewusst, was das mit dir zu tun hat!

Betreibe dazu Schattenarbeit (hier findest du eine Anleitung dazu).

Bist Du z. B. darüber aufgebracht, dass deine Chefs dich zu wenig unterstützen frage dich wo unterstützt du dich zu wenig oder wo unterstützt du deine Chefs zu wenig.

Wähle die Variante, bei welcher du am meisten Widerstand erlebst also die die du am wenigsten Annehmen und zulassen kannst.

Kommst da nicht weiter, stehe ich dir gerne als Coach zur Verfügung.

 

 https://gerritjaeger.com/ https://gerritjaeger.com/ 

 

Annehmen was bedeutet das für Dich?

Annehmen was bedeutet das für Dich?

In meinem Blog liest Du oft vom Annehmen, Zulassen und Loslassen.

Was ich damit meine an zwei Beispielen:

Beispiel 1.

Du sitzt Zuhause und fühlst Dich alleine.

Vor Kurzem hat dich gerade deine Partnerin oder dein Partner verlassen.

Es ist alles so leer und dunkel trotz flimmerndem Fernseher.

Ja, du fühlst dich richtig mies und fragst dich, bin ich schon in einer Depression oder kommt’s noch schlimmer.

Und wenn Du an deinen Job denkst, wird dir auch gleich schwarz vor Augen.

Und das Rad der Gedanken beginnt ganz flott zu drehen.

Du haderst mit dir, spürst, du bist nicht frei.

Dein ganzes Leben geht ganz knapp an dir vorbei.

Wo willst du hin? Was ist bloss los mit Dir.

Mit anderen Worten,

Du bist im Widerstand mit dem Jetzt und du kämpfst gegen die Vergangenheit und der daraus erwachsenden Zukunft. Da ist deine Energie gebunden.

Gerrit Jäger

Beispiel 2.

In deiner Unternehmung oder deinem Job herrscht Flaute.

Du hast einen riesen Stress und weist dich nicht wo wehren oder langweilst du dich zu Tode?

Kunden und Leistungsträger springen ab. Eine Panne jagt die nächste.

Du könntest schreien und toben oder tust es sogar.

Du fühlst Dich ausgebrannt und auf verlorenem Posten.

Deine Vision hat ein Loch so gross wie die Titanic und du spürst, wie du langsam absinkst in die Panik und die Wut.

Da ist auch deine Energie gebunden.

Annehmen meint, festzustellen wie es ist, vorab gefühlsmässig, auch wenn es weh tut.

Zulassen meint, den Widerstand dagegen aufzugeben. Also zu fühlen, richtig rein zu gehen in die Gefühle und sie ausdehnen lassen.

Loslassen ist die automatische Folge des Zulassens der Gefühle, also der Aufgabe aller Widerstände.

So ist die Energie nicht mehr im Widerstand gebunden, sondern wieder bei dir und verfügbar.

Das schafft Raum für Lösungen.

Profiler Gerrit Jäger LIFE & BUSINESS COACHING

Du siehst, Annehmen, Zulassen und Loslassen heiss Aufgeben.

Den Widerstand gegen das Leben aufzugeben, gibt dir deine Energie zurück.

Aber Achtung damit meine ich nicht Gefühle und Situationen zu verurteilen oder zu verdrängen.

Es geht, darum hinzuschauen, und hinein zu fühlen so lange bist du, loslassen kannst.

Das braucht Übung und Zeit.

Und oft geht es nicht einfach hopp, hopp, hopp, und zack, zack, zack.

Auch dies gilt es zu zulassen.

Als Coach helfe ich Dir, hinzuschauen und deine Widerstände zu erkennen also die Dinge, aufzudecken und bewusst zu machen, die du nicht sehen willst und manchmal auch nicht sehen kannst.

Denn Bewusstsein schafft Selbstkorrektur.

Dadurch kannst du loslassen, es öffnet den Weg zu neuen Ansichten und lässt dich Potenziale erschliessen, die dir zuvor nicht greifbar waren.

Brauchst Du Unterstützung, dann melde dich bei mir.

 

90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen: was tun?

90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen: was tun?

Der rote Faden im Unternehmen führt direkt zu dir – 90 % aller Probleme sind von Menschenhand geschaffen

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Chiropraktiker, das er seit über zwanzig Jahren immer wieder Patienten vom gleichen Arbeitgeber mit verblüffend ähnlichen Symptomen behandle. Ja, er könne, wenn er so einen Patienten behandle ihn der besagten Unternehmung zuweisen. Das interessante an der Firma sei, dass es der Firma in der Beobachtungsperiode dieser zwanzig Jahre auch immer am Selben mangelte. Dies gemäss den Erzählungen seiner Patienten.

Als unbeteiligter Beobachter gibt es da eine Menge zu Beobachten.

Man sieht da einerseits die Situation der Eigner – des Arbeitgebers und andererseits die der Arbeitnehmer zusammen bilden sie ein System von Reflektoren. Spannen wird es, wenn man selbst Teil davon ist, da kann man sehr schnell und viel von sich erfahren. Aufgepasst das Beobachten selbst macht uns bereits zum Teil der Situation.

Einer meiner Chefs pflegte häufig zu sagen wir, damit waren wir Führungskräfte gemeint, sollten alle einen weissen Schurz tragen. Damit meinte er, dass gute 90 % aller Probleme nicht technischer Natur sind, sondern von Menschenhand geschaffen. Richtig! (Siehe dazu auch Gesetz der Polarität). Ich glaube, Unternehmen sind auch dazu da, zusammen mit ihren Menschen, Probleme mannigfacher Art zu erzeugen. Sie sind ein Spiegel System optimiert auf ihre Player (Eigner, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten). So zu sagen ein Entwicklungslabor oder Spielplatz. Fast wie ein Seminar Gruppe nur schaut da kein Seminarleiter für Dich hin und deutet, was da abgeht.

Du schwimmst sozusagen selber und anstelle zu bezahlen verdienst Du dabei noch.

Als Mitarbeiter sind wir nicht zufällig in der Firma. Wir haben uns den Spiegel selber ausgewählt. Wir haben allem, was wir sehen die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat. Anstelle von Aufregung, Frustration und Wut über den Chef, die Kollegen, die Kunden oder uns selber sollten wir neugierig bleiben und erforschen, was das, was uns erregt mit uns zu tun hat. Den wir haben allem, was wir sehen die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat! Da gibt es also nichts zu jammern, denn wir haben unsere Realität gerade mal selber erschaffen und zu unserer Wahrheit gemacht. Wenn wir diese Wahrheit, nun als selbst erschaffene Illusion erkennen entsteht nach und nach das Bewusstsein das wir auch andere Illusionen kreieren können.
Dieses Bewusstsein gibt uns die Möglichkeit „Halt Stopp zu sagen“ und darüber nach zu denken was das gerade mit uns zu tun hat anstelle uns als Opfer der äusseren Umstände zu erleben und in Frustration ab zu tauchen.

Aus Erfahrung, Frustration,  Trauer und Enttäuschung entsteht Aggression. Dies endet dann oft in körperlichen Unpässlichkeiten oder Krankheit.

Werden Ent-Täuschung und der damit einhergehenden Gefühle angenommen und als Hinweis auf unsere selbst geschaffene Täuschung wahrgenommen führt dieses Bewusstsein zur Befreiung.

Die Moral der Geschichte:

Hast Du einen Job, einen Chef oder Kollegen die Dich nerven, frustrieren, terrorisieren oder dir Freude bereiten, dich zum Lachen bringen so weisst du, genau hier bin ich gerade richtig.

Hier erkenne ich meine selbst gemachte Wahrheit.

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Wie Widerstand im Change Management Prozess meistern?

Wie Widerstand im Change Management Prozess meistern?

Dort wo die Widerstände am grössten sind, geht es weiter!

Hinschauen und zulassen was ist, führt zu Bewusstsein und erkennen der Situation und was sie mit Dir zu tun hat.

Dies gilt nicht nur für mich, sondern genauso für Unternehmen und Dich.
Weigert sich, z.B. ein Unternehmer sich, sich festzulegen was der Sinn seines Unternehmens ist und in der Folge auch Ziele festzulegen.
Gilt es zu klären: Was das bei mir bewirkt, wo liegt die Resonanz?

Löst es bei mir nichts aus, hat es in der Regel auch nichts mit mir zu tun.

Handelt es sich aber um meinen Chef und ich nerve mich, an seinem Verhalten. Hat es möglicher weise mehr mit mir als mit Ihm zu tun. Also geht es hier um mich. Mein Chef ist mein Reflektor oder Spiegel und zeigt mir, wo es bei mir weitergeht. Vielleicht nehme ich genau den Teil von mir, der sich so verhält wie mein Chef, nicht wahr oder ich erlaube ihn nicht.

Was du nicht lebst, lässt dich nicht leben.[1]

Ich habe ein Pferd mit „Hufproblemen“ also habe ich im vor einigen Jahren die Eisen abnehmen lassen und es auf Baar Huf umgestellt. Was eigentlich das Natürlichste währe. Die natürliche Umgebung für Pferde sind wohl nicht die feuchten und saftigen Jura Wiesen, da nutzen sich die Hufe nicht so ab wie sie sollten und so muss man die Hufe feilen und beschneiden. Da mein Pferd etwas abgelegen lebt und ich nur mit Mühe einen Hufbearbeiter auftreiben konnte. Der vor allem im Winter nicht kommen wollte. Habe ich das selber gelernt und es trieb mich manchmal fast in den Wahnsinn, dass die Ergebnisse meiner Verbesserungsversuche nicht meinen Vorstellungen entsprachen.

Also fragte ich mich, um was geht es hier eigentlich? Was hat das mit mir zu tun? Was löst es bei mir aus?

Da wurde mir klar ich mir da ein Problem geschaffen welches mich, auf mein Gefühl von Ohnmacht zurückwarf. Oft begleiten uns solche Gefühle wie ein roter Faden durchs Leben. Sie helfen uns, unsere Sichtweise von uns zu bestätigen.

Suchst du Klarheit in Bezug auf deine Widerstände und Ziele? Dann schau hier.

 

[1]    Klaus Konstantin: Aus Heilung braucht Wahrheit.

Was hat verkaufen mit dir zutun?

Was hat verkaufen mit dir zutun?

Ihr Verkauf kann alles verkaufen nur nicht das, was sie herstellen! – Was hat das mit Dir zu tun? – So wie Du wirklich bist

In vielen Firmen scheint dies, schon fast, ein Naturgesetz zu sein unsere Entwicklung – unsere Produktion hat keine Ahnung, was der Markt will und vor allem liegen wir Meilen weit weg von den Marktpreisen.

Auf der Suche nach Anlagen habe ich selber erlebt:

  1. Die Anlage wäre beinahe ideal, es bräuchte nur noch ein paar Anpassungen, aber der Verkäufer sagte zu mir, wir verkaufen nur noch Standard.
  2. Die Anlage passt und auf meine Aussage im Vergleich zu xy sind sie beinahe 50 % zu teuer, purzeln die Preise, dass es eine wahre Freude ist und dies obwohl ich ohne weiteres 50% mehr bezahlt hätte da ich am Markt nur gerade den Lieferanten fand! Xy hat ein Produkt, welches nicht meinen Bedürfnissen entspracht und schon gar nicht günstiger war.
  • Den ersten Fall verstehe ich voll, konzentriert man sich bei der Entwicklung auf einen Standard, der eine gewisse Bandbreite von Kundenbedürfnissen abdeckt und erfüllt nicht jeden Kundenwunsch, nur weil er mal im Raum steht, spart man nicht nur Entwicklungszeit, nein man kann dem Kunden auch ein Standardangebot machen. Im besondere wenn der Kunde das Angebot am Ende nicht bestellt hat man so, viel gespart. Das ist wie beim Auto, will ich was Spezielles, kaufe ich ab Stange und gehe damit zum Auto Tuner. Hätte der Anlagenbauer einen Sondermaschinenbauer zur Hand gehabt, der seine Anlagen für mich angepasst hätte, hätte er mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Anlage mehr verkauft.
  • Im zweiten Fall fehlte es dem Verkäufer an Kenntnis seines Produktes und dessen seiner Mitanbieter oder einfach an Begeisterung für sein Produkt – seine Arbeit.

Eine interessante Beobachtung finde ich. Wer von Euch hat Ähnliches beobachtet?

Was im Aussen ist, ist auch im Innen oder anders was hat das mit mir zu tun?

Mein Verkauf, das bin ich und das Produkt auch!

Also wird es wohl heissen “ich kann alles verkaufen nur nicht mich”.

Abgesehen davon passt dieser Hut dem besagten Verkäufer genauso wie seinem Boss (dem Inhaber) wie auch allen die mit dem Thema in Resonanz kommen.

Dies schliesst natürlich mich als Verfasser dieser Gedanken vollkommen ein!

Sich selber zu verkaufen warum fällt das so schwer?

Und zwar so wie ich wirklich bin, also nicht die Täuschung, die geschminkte, die verbesserte und zurecht gebogene Version von mir.

Kennst du den Wunsch so zu sein, wie der Markt dich haben will oder wie du denkst, dass der Markt dich haben will?

https://gerritjaeger.com/beratung/

Manch mal führt der Widerstand dagegen, so zu sein wie du denkst, dass der Markt dich haben will, gerade zu einer noch ausgeprägteren Verdrehung deiner selbst!

Dafür glaubst du dann aber auch zu wissen, warum der Markt dich nicht haben will.

In beiden Fällen führt die Täuschung irgendwann zur selbst Täuschung und dein eigentliches Du, welches du vergessen hast, fängt sich an zu wehren.

Daraus entstehen dann Fragen wie:

  • Warum liebt mich keiner?
  • Warum sabotiere ich mich immer selber?
  • Was soll ich eigentlich hier?
  • Wer oder was bin ich?

Kennst du das, in der einen oder anderen Form, auch? Möchtest du da weiterkommen? Dan schau hier.

Siehst du den Zusammenhang zum Verkauf in einer Unternehmung oder denkst du komplett anders?